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Pressemitteilung - Profilator: Wuppertaler Spezialmaschinenbauer setzt betriebliche Neuaufstellung in eigener Regie um

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Profilator: Wuppertaler Spezialmaschinenbauer setzt betriebliche Neuaufstellung in eigener Regie um

  • Herstellung von Präzisions-Werkzeugmaschinen für die Verzahnungstechnik läuft in vollem Umfang weiter – alle Aufträge werden wie geplant bearbeitet, gefertigt und ausgeliefert
  • Sanierungsexperten von Schultze & Braun beraten und unterstützen das Unternehmen – Ziel: Nachhaltige Neuaufstellung für den globalen Markt und Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze
  • Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden sind bis Ende August gesichert – Thomas Ellrich von Voigt Salus beaufsichtigt das Verfahren als vorläufiger Sachwalter

Wuppertal. Präzisions-Werkzeugmaschinen für die Verzahnungstechnik – dafür steht die Profilator GmbH & Co. KG mit Sitz in Wuppertal seit über 50 Jahren. Die Maschinen des Unternehmens kommen weltweit zum Einsatz – etwa in der Automobilindustrie, aber auch in weiteren Hightechbranchen wie etwa der Luftfahrt oder der Medizintechnik. Ein wesentliches Merkmal von Profilator ist der modulare Aufbau der Maschinen. Das bedeutet: Kunden können ihre Maschine je nach Bedarf individuell zusammenstellen und verschiedene Bearbeitungsverfahren kombinieren.

Betriebliche Neuaufstellung über den Sommer voranbringen

Ebenfalls vielfältig sind die Möglichkeiten des Sanierungsrechts, mit deren Hilfe die betriebliche Neuaufstellung von Profilator über den Sommer vorangebracht werden soll. Dafür hat die Geschäftsführung ein Sanierungsverfahren in eigener Regie gestartet, das vom zuständigen Amtsgericht Wuppertal bereits genehmigt worden ist. In einem ersten Schritt wurde bereits damit begonnen, die Sanierungsoptionen für das Unternehmen zu prüfen. Dabei arbeitet das Unternehmen mit einem Team rund um die auf Unternehmenssanierung spezialisierten Rechtsanwälte Christian Krönert und René Schmidt von der bundesweit vertretenen Kanzlei Schultze & Braun zusammen.

Der Geschäftsbetrieb und die Herstellung von Präzisions-Werkzeugmaschinen für die Verzahnungstechnik laufen in vollem Umfang weiter. „Alle Aufträge werden wie geplant bearbeitet, gefertigt und geliefert. Wir sind und bleiben für unsere Kunden weiterhin der kompetente Partner, wenn sie komplexe Bearbeitungsprozesse effektiv, zeitsparend und präzise in einem modernen Maschinenkonzept durchführen wollen“, sagt Christian Krönert, der das Schultze & Braun-Team leitet.

Herstellung, Serviceleistungen, Wartung und Ersatzteile aus einer Hand

„Profilator stand und steht für Vertikal- und Horizontalmaschinen zum Fräsen von Stirn-, Plan- und Sonderverzahnungen an Getrieberädern. Unsere Kunden schätzen unsere Werkzeugmaschinen, die hohe Präzision, flexible Fertigungsprozesse, kurze Durchlaufzeiten sowie niedrige Investitions- und Betriebskosten ermöglichen“, erläutert Krönert. Neben der Herstellung bietet Profilator seinen Kunden auch Serviceleistungen, Wartung und Ersatzteile für seine Maschinen.

Zügiger Abschluss des Sanierungsverfahrens angestrebt

Das Ziel ist es, das Sanierungsverfahren zügig abzuschließen und das Unternehmen auf diesem Weg für die Anforderungen des globalen Markts nachhaltig neu aufszustellen und möglichst viele Arbeitsplätze am Standort Wuppertal zu erhalten. Dies wäre zum Beispiel durch eine Sanierung des Unternehmens aus eigener Kraft über einen sogenannten Sanierungsplan, den Einstieg eines Investors in das bestehende Unternehmen, aber auch die Integration von Profilator in eine Unternehmens-Gruppe möglich. „Mit dem passenden Partner sehen wir gute Chancen, dass es auch in Zukunft einen Markt für Profilator gibt – in Deutschland, Europa und weltweit“, sagt Krönert.

Grundsätzlich intaktes Geschätsmodell

Die Löhne und Gehälter der rund 105 Mitarbeitenden sind bis mindestens Ende August über das sogenannte Insolvenzgeld gesichert. „Wir wollen das Sanierungsverfahren nutzen, um den bereits eingeschlagegen Weg der Neuausrichtung fortzusetzen und abzuschließen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass uns das gelingen wird. Das Geschäftsmodell von Profilator ist grundsätzlich intakt und derzeit nur durch externe Faktoren beeinträchtigt“, sagt Krönert. Ab September soll Profilator so aufgestellt sein, dass die Löhne und Gehälter wieder aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erwirtschaftet werden. Die Mitarbeitenden, Lieferanten und Kunden des Unternehmens sind bereits über die aktuelle Entwicklung informiert und haben signalisiert, dass sie die angestrebte Sanierung unterstützen wollen.

Die Gründe, die die Sanierung notwendig machen, sind eine Kombination aus den wirtschaftlichen Herausforderungen in Folge der geopolitischen Verwerfungen und der zunehmende internationale Wettbewerbsdruck. „Durch unseren technologischen Vorsprung haben wir gute Voraussetzungen dafür, unsere starke Position im globalen Markt zu behalten. Die inzwischen seit mehreren Jahren andauernden Herausforderungen und die damit verbundenen Veränderungen machen es aber notwendig, dass wir uns dafür neu aufstellen. Wir sind überzeugt davon, dass wir das mit dem nun begonnen Sanierungsverfahren erfolgreich umsetzen können“, sagt Krönert.

Eine gute Ausgangslage

Von Seiten des Gerichts begleitet Rechtsanwalt Thomas Ellrich von Voigt Salus das Sanierungsverfahren. Er wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt und wird die Geschäftsführung im Rahmen der Sanierung beaufsichtigen und konstruktiv begleiten. „Die angestrebte Sanierung von Profilator kann auf der bisherigen Aufstellung des Unternehmens und den bereits eingeleiteten Maßnahmen aufbauen. Das ist eine gute Ausgangslage, um zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen“, sagt Ellrich. Der Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht ist vor allem an Standorten der bundesweit vertretenen Kanzlei in Köln und Düsseldorf tätig.

Über die Profilator GmbH & Co. KG: Profilator steht seit über 50 Jahren für Präzisions-Werkzeugmaschinen für die Verzahnungstechnik. Die Maschinen des Unternehmens mit Sitz in Wuppertal kommen weltweit zum Einsatz – etwa in der Automobilindustrie, aber auch in weiteren Hightechbranchen wie etwa der Luftfahrt oder der Medizintechnik. Ein wesentliches Merkmal von Profilator ist der modulare Aufbau der Maschinen. Das bedeutet: Kunden können ihre Maschine je nach Bedarf individuell zusammenstellen und verschiedene Bearbeitungsverfahren kombinieren. Neben der Herstellung bietet Profilator seinen Kunden auch Serviceleistungen, Wartung und Ersatzteile für seine Maschinen.

Eigenverwaltung: Das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung erlaubt einem Unternehmen die Sanierung in eigener Regie. Die Geschäftsführung bleibt voll handlungsfähig und kann uneingeschränkt agieren. Beaufsichtigt wird sie von einem vom Gericht bestellten Sachwalter. Ziel einer Eigenverwaltung ist die Sanierung des Unternehmens.

Mit freundlichen Grüßen
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Matthias Braun
Pressesprecher

Schultze & Braun GmbH & Co. KG
Eisenbahnstraße 19-23
D-77855 Achern
Tel: 0151/50766762
Mail: MBraun@schultze-braun.de
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