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11.11.2020 – 09:21

McMakler

Immobilienklima Ost- und West-Berlin: Nur jeder siebte Hauptstädter im Osten wohnt im Eigentum

Immobilienklima Ost- und West-Berlin: Nur jeder siebte Hauptstädter im Osten wohnt im Eigentum
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  • In der Ost-Berliner Stadthälfte steigen die Immobilienpreise mit 4,0 Prozent stärker als im Westen Berlins mit 3,9 Prozent
  • In Mitte (ehemals Ost-Berlin) mit 6.877 EUR/m² und in Kreuzberg (ehemals West-Berlin) mit 6.543 EUR/m² zahlen Immobilienkäufer die höchsten Quadratmeterpreise der Hauptstadt
  • Fallende Immobilienpreise in jeweils drei Ost- als auch drei West-Bezirken: Lichtenberg um minus ein Prozent, Mitte um 0,4 Prozent und Hellersdorf um 8,6 Prozent sowie Wilmersdorf um 3,3 Prozent, Tiergarten um 3,1 Prozent und Schöneberg um 1,7 Prozent

Mehr als 28 Jahre waren Ost- und West-Berlin durch die Berliner Mauer getrennt. Die Entwicklung beider Stadthälften während der Teilung hätte unterschiedlicher nicht sein können. Doch wie schneiden die beiden Teile heute ab? McMakler, der deutschlandweit lokale Makler, hat in seiner aktuellen Analyse den Ost-West-Vergleich für die Hauptstadt angestellt und das erste bis dritte Quartal 2020 mit dem Vorjahreszeitraum verglichen. Die aktuelle Pressemitteilung dazu finden Sie im Anhang.

Bildmaterial darf mit einem Verweis auf die Quelle "McMakler" benutzt und veröffentlicht werden.

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Falls Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Viele Grüße

Franka Schulz

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Head of Public Relations

Tel: +49 30 555 744 917 | Mail: franka.schulz@mcmakler.de

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PRESSEMITTEILUNG

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Immobilienklima Ost- und West-Berlin: Nur jeder siebte Hauptstädter im Osten wohnt im Eigentum

  • In der Ost-Berliner Stadthälfte steigen die Immobilienpreise mit 4,0 Prozent stärker als im Westen Berlins mit 3,9 Prozent
  • In Mitte (ehemals Ost-Berlin) mit 6.877 EUR/m² und in Kreuzberg (ehemals West-Berlin) mit 6.543 EUR/m² zahlen Immobilienkäufer die höchsten Quadratmeterpreise der Hauptstadt
  • Fallende Immobilienpreise in jeweils drei Ost- als auch drei West-Bezirken: Lichtenberg um minus ein Prozent, Mitte um 0,4 Prozent und Hellersdorf um 8,6 Prozent sowie Wilmersdorf um 3,3 Prozent, Tiergarten um 3,1 Prozent und Schöneberg um 1,7 Prozent

Berlin, 11. NOVEMBER 2020 - Innerdeutsche Grenzen, bewacht durch Grenzsoldaten, Hundelaufanlagen, Lichttrassen, Stacheldraht, Minen und Selbstschussanlagen: Dieses Szenario gehört - zum Glück - längst der Vergangenheit an. Immerhin feiert Deutschland in diesem Jahr bereits 30 Jahre Wiedervereinigung. Den Weg dorthin ebnete der Berliner Mauerfall am 9. November 1989. Der Tag, an dem sich der sogenannte eiserne Vorhang endgültig öffnete. Mehr als 28 Jahre waren Ost- und West-Berlin durch die Berliner Mauer getrennt. Die Entwicklung beider Stadthälften während der Teilung hätte unterschiedlicher nicht sein können. Doch wie schneiden die beiden Teile heute ab? Wer wohnt wo eher im Eigentum, wer zur Miete? Wo müssen Immobilienkäufer am tiefsten in die Tasche greifen? Und wo werden Immobilien am schnellsten vermarktet? McMakler (www.mcmakler.de), der deutschlandweit lokale Makler, hat in seiner aktuellen Analyse den Ost-West-Vergleich für die Hauptstadt angestellt und das erste bis dritte Quartal 2020 mit dem Vorjahreszeitraum verglichen.

Im Gegensatz zu anderen europäischen Hauptstädten ist und bleibt Berlin eine Mieterstadt. Nur 17,4 Prozent der Berliner leben im Eigentum, wobei der Anteil der Immobilienbesitzer im Westen höher ist als im Osten. Im alten West-Berlin wohnen 18,2 Prozent, in Ost-Berlin dagegen nur 14 Prozent in der eigenen Immobilie. Damit lebt nur jeder siebte Hauptstädter im Osten im eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung, im Westen Berlins beinahe jeder Fünfte.

Auffällig ist, dass Ost-Berlin preislich deutlich aufholt. Mit durchschnittlich 4.975 EUR/m² liegt West-Berlin nur noch knapp vor den im Osten der Hauptstadt liegenden Bezirken mit durchschnittlich 4.506 EUR/m². Gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigen zudem die Immobilienpreise im Osten Berlins mit 4,0 Prozent stärker als im Westen Berlins mit 3,9 Prozent.

Ein Blick auf die durchschnittliche Vermarktungsdauer beider Stadthälften zeigt allerdings, dass Immobilien in West-Berlin mit durchschnittlich drei Monaten schneller als in Ost-Berlin mit fünf Monaten verkauft werden.

"Nach 30 Jahren Wiedervereinigung erreichen die Immobilienpreise in den östlichen Bezirken Berlins langsam das Niveau der West-Bezirke. Es ist altbekannt, dass die Quadratmeterpreise in Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain seit Jahren keine andere Richtung kennen als nach oben. Daher nehmen Kaufinteressenten längst Pankow, Weißensee, aber auch Treptow ins Visier. Die Ausweichbewegung im Osten geht fast wellenförmig von den Innenstadtbezirken immer weiter nach außen", beobachtet Felix Jahn, CEO und Gründer von McMakler. Und weiter: "Ganz anders sieht das in den alten West-Berliner Bezirken aus mit einzelnen Hotspots, sowohl inner- als auch außerstädtisch. Auch Randbezirke wie beispielsweise Zehlendorf gehören seit jeher zu den wohlhabenden Bezirken Berlins und rufen hohe Immobilienpreise auf."

Im Vergleich der einzelnen Ost- und West-Bezirke kristallisieren sich zwei Spitzenreiter mit über 6.000 EUR/m² heraus. Im Osten führt Berlin Mitte mit 6.877 EUR/m² das Ranking an, während im Westen Kreuzberg mit 6.543 EUR/m² alle anderen Bezirke hinter sich lässt. Egal ob Ost oder West - auch bei den Zweitplatzierten je Stadtteilhälfte ist der preisliche Unterschied kaum sichtbar. In Prenzlauer Berg, im Osten der Stadt, müssen Interessenten mit 5.928 EUR/m², in Wilmersdorf, im Westen Berlins gelegen, mit 5.949 EUR/m² rechnen.

Mit mehr als 5.000 EUR/m² müssen Käufer in Ost-Berlin auch in Friedrichshain mit 5.195 EUR/m² und in Weißensee mit 5.050 EUR/m² rechnen, wenn der Traum vom Eigentum wahr werden soll. Im Westen zählen die alten Stadtbezirke Charlottenburg mit 5.672 EUR/m², Tiergarten mit 5.448 EUR/m², Zehlendorf mit 5.280 EUR/m² und Schöneberg mit 5.211 EUR/m² dazu. Während die Preise in den beiden Ost-Bezirken um 13,3 Prozent (Weißensee) und 4,7 Prozent (Friedrichshain) weiter steigen, steigen sie im Westen nur in Charlottenburg um 2,3 Prozent und in Zehlendorf um 2,9 Prozent.

Am günstigsten bleibt es weiterhin in drei Bezirken im Osten der Hauptstadt. Treptow mit 3.516 EUR/m², Hellersdorf mit 3.414 EUR/m² und Marzahn mit 3.297 EUR/m² sind die Schlusslichter im gesamten Berliner Ranking. Zudem werden in zwei weiteren Ost-Bezirken Quadratmeterpreise unter 4.000 Euro aufgerufen. Dazu gehören Köpenick mit 3.845 EUR/m² und Hohenschönhausen mit 3.876 EUR/m². Im Westen der Stadt können Käufer in nur zwei Bezirken, Reinickendorf mit 3.927 EUR/m² und Spandau mit 3.794 EUR/m², Immobilien unter 4.000 EUR/m² erwerben.

"Bisher als Randbezirke beäugt, locken Köpenick, Marzahn und Hellersdorf mit noch attraktiven Immobilienpreisen und interessanten Neubau-Projekten, die besonders für Familien geeignet sind. Außerdem ist Marzahn - oft als Plattensiedlung verschrien - grüner als viele denken und dabei immer noch gut an die Innenstadt angebunden. Kaufinteressenten sollten sich jetzt umschauen, denn die Preisentwicklung stagniert auch in Marzahn nicht, wie die dort steigenden Preise um mehr als zehn Prozent zeigen", sagt der Immobilienexperte von McMakler.

Im Mittelfeld des Preis-Rankings platzieren sich im Osten Berlins die Bezirke Pankow mit 4.511 EUR/m² und Lichtenberg mit 4.097 EUR/m². Im Westen sind es Steglitz mit 4.956 EUR/m², Neukölln mit 4.573 EUR/m², Tempelhof mit 4.194 EUR/m² und Wedding mit 4.148 EUR/m².

Dabei klettern die Immobilienpreise in Pankow um 6,5 Prozent weiter in die Höhe, in Lichtenberg dagegen fallen sie um immerhin ein Prozent. Damit ist Lichtenberg einer von drei Berliner Stadtbezirken im ehemaligen Ostteil mit sinkenden Immobilienpreisen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dazu gehören noch Mitte mit 0,4 Prozent und Hellersdorf mit 8,6 Prozent. Im Westen Berlins fallen die Immobilienpreise ebenso in drei Bezirken: in Wilmersdorf um 3,3 Prozent, in Tiergarten um 3,1 Prozent und in Schöneberg um 1,7 Prozent.

"Die fallenden Immobilienpreise in immerhin sechs Berliner Bezirken sind auch als erste Anzeichen des beschlossenen Mietendeckels in Berlin zu deuten. Gerade Kleinanleger sind verunsichert und investieren aktuell weniger in Immobilien in der Hauptstadt. Die Nachfrage ist momentan aber auch nur marginal gesunken. In anderen Bezirken steigen die Preise teils sogar kräftig weiter. Wir gehen von einer volatilen Marktentwicklung auch in den nächsten Monaten aus", lässt CEO Jahn von McMakler wissen.

McMakler stellt außerdem eine Auswertung zur Entwicklung der Mietpreise in Ost- und West-Berlin für das erste bis dritte Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf seiner Website zur Verfügung: https://www.mcmakler.de/ratgeber/analysen/ost-west-berlin#2-mietpreis-ranking-mieter-zahlen-in-mitte-mehr-als-doppelt-so-viel-wie-in-marzahn

Ein Vergleich der Immobilienmarktentwicklung für Ost- und West-Deutschland kann hier abgerufen werden: https://www.mcmakler.de/ratgeber/analysen/ost-west

Die Datenerhebung von McMakler basiert auf einer Auswertung inserierter Kauf- und Mietangebote für Häuser und Wohnungen (nur Bestandsbauten, Baujahr bis 2018) verschiedener Immobilienportale für das erste bis dritte Quartal 2020 und dem Vorjahreszeitraum. Dabei bezieht sich McMakler auf die städtische Gliederung Berlins vor der Bezirksgebietsreform im Jahr 2001 in insgesamt 23 Bezirke. Da sich jede Immobilie im Baujahr, der Wohnlage und Ausstattung unterscheidet, sind diese Immobilienpreise keine Grundlage für eine exakte Berechnung des Quadratmeterpreises, sondern dienen als Orientierung. McMakler bietet zudem eine kostenlose Immobilienbewertung unter: https://www.mcmakler.de/immobilienbewertung/.

Bei der Eigentümerquote beruft sich McMakler auf die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzerhebung 2018, welche durch das Statistische Bundesamt zur Verfügung gestellt wurden. Die Ergebnisse zur Vermarktungsdauer gehen auf eine Analyse der McMakler-Transaktionen seit 2016 zurück.

Alle Daten und Grafiken dürfen von Drittparteien mit einem Verweis auf die Quelle "McMakler" benutzt und veröffentlicht werden.

Über McMakler

McMakler (www.mcmakler.de) ist ein in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiver Full-Service Immobiliendienstleister. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 300 eigene Immobilienmakler an über 20 Standorten, die sich hervorragend mit den regionalen Gegebenheiten auskennen. Sie werden unterstützt durch knapp 300 Mitarbeiter in der Zentrale in Berlin, in der unter anderem die Analyse- und Vermarktungstechnologie von McMakler entwickelt wird. McMakler ist mit über 40 Prozent gestützter Markenbekanntheit das bekannteste Immobilienmaklerunternehmen Deutschlands und der am schnellsten wachsende Hybridmakler Deutschlands. Das Unternehmen zeichnet sich durch hohe Professionalität, umfangreiche Technologie und einen schnellen, sicheren Verkauf aus. Felix Jahn startete den Hybrid-Immobilienmakler als Gründungsinvestor und Executive Chairman und übernahm 2018 zusätzlich die CEO-Funktion.

McMakler GmbH | Am Postbahnhof 17 | 10243 Berlin | Germany

Tel: +49 30 555 744 917 | Mail: franka.schulz@mcmakler.de

Geschäftsführer: Felix Jahn
Registriert beim Amtsgericht Berlin, HRB 164028 Berlin