Fahrradfreundlicher Arbeitgeber: Uni Hohenheim erhält erneut ADFC-Zertifikat in Gold
PRESSEMITTEILUNG DER UNIVERSITÄT HOHENHEIM
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber:
Uni Hohenheim erhält erneut ADFC-Zertifikat in Gold
Vorbildlich: Fahrradkultur auf dem Campus wurde im Laufe der Jahre systematisch erweitert und verbessert – für bessere Erreichbarkeit und Klimafreundlichkeit
Vom ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten über hochwertige Abstellanlagen, Duschen, Leihfahrräder und eine Selbsthilfe-Werkstatt bis hin zu Stadtradeln-Aktionen: In Sachen Fahrradkultur hat die Universität Hohenheim in Stuttgart einiges ins Rollen gebracht. Bereits 2019 verlieh ihr als erster Hochschule in Baden-Württemberg der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) das EU-weite Siegel „Zertifizierter fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Silber. 2023 erhielt sie erstmals das Zertifikat in Gold, das nun um weitere drei Jahre verlängert wurde. Diese Auszeichnung würdigt das kontinuierliche Engagement der Hochschule für nachhaltige Mobilität und die gezielte Förderung von fahrradfreundlichen Arbeitsbedingungen.
„Die Universität Hohenheim hat viele Maßnahmen umgesetzt, die das Fahrradfahren zu einer attraktiven und sicheren Option für den Arbeitsweg machen", erklärt Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC. „Dieses Engagement kommt nicht nur der Gesundheit der Mitarbeitenden zugute, sondern positioniert die Hochschule auch als zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Arbeitgeber."
Nachhaltige Mobilität ist Chefsache
„Die erneute Gold-Auszeichnung bestätigt uns, dass wir mit unserem Kurs genau richtig liegen. Dabei konnten wir den Prozentsatz der erreichten Punkte sogar noch von 74 auf 93 steigern“, freut sich Kanzlerin Dr. Katrin Scheffer gemeinsam mit Dr. Volker Schmid, dem ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten, und Dr. Paul Weinmann, dem Mobilitätsmanager der Universität.
Nachhaltige Mobilität ist an der Universität Hohenheim auch auf Leitungsebene fest verankert. Rektor Prof. Dr. Christoph Schneider nutzt selbst oft das Fahrrad für den Arbeitsweg und betont die Vorteile für Gesundheit, Klima und Alltag. Ziel sei das Radfahren für Beschäftigte und Studierende noch attraktiver zu machen.
Teil eines umfassenden Mobilitätskonzepts
Auf dem Campus gibt es unter anderem eine Mobilitätsstation mit Bikesharing, überdachte und beleuchtete Abstellanlagen, zugangsbeschränkte Sammelgaragen, Lademöglichkeiten für Akkus sowie Reparatur- und Servicestationen. Ergänzt wird das Angebot durch den ehrenamtlich betriebenen „Radskeller“ mit saisonalen Fahrradchecks und Fahrradleasing für Beamt:innen und Angestellte. Zudem stehen 47 Duschen an fünf Standorten zur Verfügung.
„Unser Ziel ist es, die Mobilität auf dem Weg zur Universität und dem Campus insgesamt zu verbessern sowie grüner und nachhaltiger zu gestalten“, sagt Prof. Dr. Caroline Ruiner, Prorektorin für Digitale Transformation und Nachhaltigkeit. Deshalb setzt sich die Hochschule für einen fahrrad- und fußgängerfreundlichen Campus, Tempo 30 und ein gut ausgebautes Wegenetz ein. Zudem beteiligt sie sich an regionalen Projekten wie der Mobilitätsplattform ZuMoBi und der Mitfahr-App „Stuttgart fährt mit“.
„Attraktivster Arbeitgeber Stuttgarts“: die Universität Hohenheim
Die soziale Verantwortung der Universität und ihr Engagement in der Region beschränkt sich nicht auf die Mobilität: Denn neben Karrierechancen und Gehalt entscheiden auch das gesellschaftliche Engagement und das Image darüber, ob Beschäftigte einen Arbeitgeber als attraktiv wahrnehmen.
2024 wurde die Universität Hohenheim zum „Attraktivsten Arbeitgeber Stuttgarts“ gekürt. Grundlage war eine anonyme Online-Umfrage des Wirtschaftsmagazins Capital und des Statistik-Portals Statista, an der sich rund 9.000 Beschäftigte aus 20 Großstadtregionen beteiligten.
Seit Jahren setzt die Universität zudem auf eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik. Dazu gehören familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen, Kinderbetreuung auf dem Campus sowie Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen. Für ihr langjähriges Engagement erhielt sie als erste Universität in Baden-Württemberg ein dauerhaftes Zertifikat im Rahmen des „audit familiengerechte hochschule“.
Vielfalt gilt an der Universität Hohenheim als gelebte Stärke. Sie engagiert sich aktiv gegen Diskriminierung und bekam als eine der ersten Universitäten in Deutschland das Zertifikat „audit vielfaltsgerechte hochschule“. Außerdem erhielt sie 2025 vom F.A.Z. Institut bereits zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Vorbild in Vielfalt und Diversity“.
HINTERGRUND: Mobilitätskonzept der Universität Hohenheim
Die Universität Hohenheim entwickelte bereits 2015 ein Konzept für eine bessere Mobilität auf und zum Campus, das bis heute Schritt für Schritt umgesetzt wird. Das Mobilitätskonzept ist Teil des Masterplans 2030 für Bauen und Mobilität auf dem Campus. Hintergrund ist der Mobilitätsplan der Universität mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen für bessere Erreichbarkeit und mehr Klimafreundlichkeit. Er berücksichtigt neben dem Fahrrad auch Fußgänger:innen, PKW sowie die Campusentwicklung.
Übergreifende Maßnahmen wie die verbesserte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sind ebenfalls wichtige Bausteine. So setzt sich die Universität beispielsweise für eine neue Gleiskurve am Bahnhof Möhringen ein, die eine umsteigefreie Stadtbahn-Verbindung zwischen dem Campus und dem Stuttgarter Hauptbahnhof ermöglicht.
Weitere Informationen
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber: https://www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de/
Mobilität an der Universität Hohenheim: https://www.uni-hohenheim.de/mobilitaet
Kontakt für Medien
Paul Weinmann, Universität Hohenheim, Projektmanagement Mobilität,
+49 (0)711 459 22048, paul.weinmann@verwaltung.uni-hohenheim.de
Dr. Volker Schmid, Universität Hohenheim, Fahrradbeauftragter,
+49 (0)711 459 22105, fahrrad@uni-hohenheim.de
Zu den Pressemitteilungen der Universität Hohenheim
Text: Stuhlemmer
Universität Hohenheim Pressestelle 70593 Stuttgart 0711 459 22003