Langzeitstudie bestätigt Wirkung von weltwärts: Jetzt für 2027 bewerben
Wer ab Sommer 2027 einen Freiwilligendienst im Ausland leisten möchte, kann sich jetzt für weltwärts bewerben. Sieben Jahre Forschung, 537 Befragte und ein klares Ergebnis: Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst wirkt über den Auslandsaufenthalt hinaus. Eine aktuelle Langzeitstudie bescheinigt den Teilnehmenden positive Effekte auf Kompetenzen, Perspektivwechsel und gesellschaftliches Engagement.
Bonn, 16. September 2026. Wie prägend ist ein Freiwilligendienst im Ausland tatsächlich? Eine aktuelle Langzeitstudie kommt zu einem klaren Ergebnis: Teilnehmende des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts profitieren langfristig von ihrem Einsatz und engagieren sich auch Jahre später überdurchschnittlich häufig gesellschaftlich. Ab sofort können sich junge Menschen für einen weltwärts-Freiwilligendienst ab Sommer 2027 bewerben.
Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte und von Engagement Global koordinierte Programm ermöglicht jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren einen Einsatz im Globalen Süden. Rund 60 Länder und mehr als 2.000 Projekte bieten Einsatzmöglichkeiten unter anderem in den Bereichen soziale Arbeit, nachhaltige Landwirtschaft und Kulturarbeit.
Seit dem Start des Programms im Jahr 2008 sind bereits mehr als 58.000 Freiwillige weltwärts gegangen. Das Programm wird gemeinsam mit rund 120 deutschen Entsendeorganisationen und ihren Partnerorganisationen vor Ort umgesetzt.
Studie untersucht Langzeitwirkungen
Ob weltwärts seinen Anspruch erfüllt, junge Menschen nachhaltig zu prägen und zu gesellschaftlichem Engagement zu motivieren, hat die Längsschnittstudie „Engagiert. Geprägt. Gestärkt. Der Langzeiteffekt des weltwärts-Freiwilligendienstes“ untersucht. Für die Studie befragte das unabhängige Umfrageinstitut uzbonn 537 Freiwillige über einen Zeitraum von sieben Jahren vor, während und nach ihrem Auslandsaufenthalt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmenden langfristig von ihrem Freiwilligendienst profitieren. Der Auslandsaufenthalt stärkt demnach persönliche und soziale Kompetenzen, erweitert den Blick auf globale Zusammenhänge und wirkt sich positiv auf das gesellschaftliche Engagement aus. Viele ehemalige Freiwillige bleiben auch nach ihrer Rückkehr ehrenamtlich aktiv oder engagieren sich weiterhin im Bereich der internationalen Zusammenarbeit.
Die Studie unterstreicht damit die Bedeutung internationaler Lern- und Engagementangebote in einer zunehmend vernetzten Welt. Der direkte Austausch mit Menschen in anderen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten fördert das Verständnis globaler Herausforderungen und erweitert die Fähigkeit zum Perspektivwechsel.
Hohe Qualitätsstandards und verlässliche Betreuung
Als staatlich gefördertes Programm stellt weltwärts hohe Anforderungen an die Qualität seiner Einsatzstellen und Kooperationspartner. Alle Entsendeorganisationen werden vor ihrer Zulassung umfassend geprüft und während der Programmdurchführung begleitet. Verbindliche Vorbereitungs-, Zwischen- und Nachbereitungsseminare unterstützen die Freiwilligen dabei, ihre Erfahrungen fachlich und persönlich einzuordnen. Die staatliche Förderung trägt außerdem dazu bei, weltwärts für möglichst viele interessierte junge Menschen zugänglich zu machen.
Jetzt bewerben
Interessierte können sich ab sofort für einen weltwärts-Freiwilligendienst im Jahr 2027 bewerben. Informationen zu Einsatzstellen und Trägerorganisationen sowie die weltwärts-Börse finden sich auf der Website des Programms.
Für Interviews vermittelt weltwärts gerne Kontakte zu aktuellen und ehemaligen Freiwilligen aus der jeweiligen Region.
Weitere Informationen
Zur Kurzfassung der weltwärts-Längsschnittstudie
Zur gesamten weltwärts-Längsschnittstudie
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