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E.ON Energie Deutschland GmbH

Balkon-Kraftwerk, E-Auto, Wärmepumpe und Co.: Kurzfristige Pläne der Menschen in Bayern haben Einsparpotenzial von 2,6 Millionen Tonnen CO2 jährlich

München

Auf dem Weg hin zur Klimaneutralität können auch Verbraucherinnen und Verbraucher einen wichtigen Beitrag leisten, um die Energiewende voranzubringen. Welche konkreten CO2-Einsparpotenziale damit kurz- und langfristig im Bundesland Bayern in Haushalt und Verkehr verbunden sind, zeigt der "E.ON Zukunftsindex". Die Ergebnisse für alle 16 Bundesländer sind interaktiv im E.ON Energieatlas unter https://energieatlas.eon.de/ dargestellt.

"Die Haushalte in Bayern könnten jährlich bis zu 29 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen, wenn sie sämtliche Potenziale in Bereichen wie Solar, E-Mobilität, Nahverkehr und Heizen ausschöpfen würden", erläutert Filip Thon, CEO von E.ON Energie Deutschland. Auch die konkreten Absichten der Menschen in Bayern für die nächsten zwölf Monate sind beachtlich: Die Datenexperten von Energy Brainpool haben auf deren Basis ein jährliches CO2-Einsparpotenzial von bis zu 2,6 Millionen Tonnen errechnet - nur im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW liegt der Wert höher. Das entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß von ungefähr 900.000 Hin- und Rückflügen von Berlin nach New York pro Kopf. Thon: "Das zeigt: Wir alle haben es in der Hand, die grüne Energiezukunft mitzugestalten - jeder Beitrag zählt. Voraussetzung für eine dekarbonisierte, dezentrale und digitale Energiewelt ist eine Verbraucherwende. Wir müssen nicht nur erklären, dass sich etwas ändern muss, sondern auch das 'Wie' und das 'Warum'. Und wir sollten auf die schauen, die die Energiewende heute schon aktiv umsetzen - zum Beispiel als Kunde oder Kundin, als Wissenschaftler oder Wissenschaftlerin, als Installateur oder Installateurin. Um unser gemeinsames Ziel zu erreichen, benötigen wir die richtigen politischen Rahmenbedingungen genauso wie ein beherztes Anpacken aller Teile der Gesellschaft."

Bis zu fünf Millionen Tonnen CO2-Einsparung durch Wärmepumpen in Bayern

Die Ergebnisse der umfangreichen Studie, für die bundesweit 10.000 Personen befragt wurden, zeigen detailliert, welches Potenzial in verschiedenen Maßnahmen steckt. Als wichtiger Hebel erweist sich das Themenfeld E-Mobilität: Würden alle Fahrer von Verbrenner-Autos in Bayern auf Elektrofahrzeuge umsteigen, ließen sich langfristig knapp zwölf Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Anhand der Planungen für die nächsten zwölf Monate - etwas über drei Prozent wollen konkret bis Mitte 2024 umsteigen - ermittelt Energy Brainpool ein kurzfristiges CO2-Einsparpotenzial von mehr als 360.000 Tonnen. Auch die Technologie bidirektionales Laden bietet der Auswertung zufolge Möglichkeiten, Emissionen deutlich zu reduzieren. Dabei wird der ohnehin vorhandene Akku des E-Autos nicht nur für Fahrstrom genutzt, sondern kann auch als Stromspeicher, etwa für das eigene Zuhause, eingesetzt werden. Durch die damit verbundenen Effekte könnten in Bayern langfristig insgesamt bis zu 2,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart werden, wie die Datenexperten zeigen.

In den untersuchten Kategorien, die sich auf das Thema Heizen beziehen, wird unter anderem das Potenzial von Wärmepumpen deutlich: Würden alle bayerischen Hausbesitzer ohne Wärmepumpe oder andere erneuerbare Heizungssysteme umsteigen, ließen sich in dem Bundesland insgesamt mehr als fünf Millionen Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Kurzfristig könnten es knapp 291.000 Tonnen sein - denn 6,2 Prozent der bayerischen Hausbesitzer ohne Wärmepumpe planen den Umstieg innerhalb der kommenden zwölf Monate.

Im Bereich Photovoltaik bestätigt sich das Trend-Thema Balkon-Solaranlage: Mehr als zehn Prozent der Menschen in Bayern in Wohnungen, die noch keine solche Anlage haben, planen die Anschaffung innerhalb der kommenden zwölf Monate. Auch bei Dach-Solaranlagen zeigt sich nach wie vor großes Potenzial: Hier planen etwas mehr als 17 Prozent der bayerischen Hausbesitzer ohne Anlage eine baldige Installation. Werden die Pläne im Bereich Solar umgesetzt, wären damit ab dem kommenden Jahr rechnerisch mehr als 625.000 Tonnen Kohlendioxid-Einsparung verbunden. Maximal möglich in beiden Bereichen wären summiert rund 3,6 Millionen Tonnen jährlich.

So wurde der E.ON Zukunftsindex ermittelt

Der E.ON Zukunftsindex untersucht insgesamt drei Kategorien: "Energiewende Zuhause", "Verkehrswende" und "Verbrauchswende". Die Indikatoren der jeweiligen Kategorie werden im Status Quo (aktuelle Verbreitung in Prozent), Status Plan (Pläne der Deutschen in den kommenden zwölf Monaten in Prozent und jährliches CO2-Einsparpotenzial ab Umsetzung der Pläne in Tonnen) und Potenzial (maximal mögliche jährliche CO2-Einsparung in Tonnen) betrachtet. Tobias Federico, Gründer und Geschäftsführer von Energy Brainpool, erläutert: "Insgesamt haben wir rund 30 Datenwerte aus Umfrageergebnissen und Potenzialanalysen abgebildet. Die Indikatoren setzen sich zusammen aus Energielösungen und -themen wie Dach-Solaranlagen, Balkon-Solaranlagen, Wärmepumpen (Energiewende Zuhause), E-Auto-Umstieg, Wechsel auf Nahverkehr, Bidirektionales Laden (Verkehrswende) sowie Energiesparen beim Heizen und smarte Thermostate (Verbrauchswende). Die CO2-Einsparpotenziale haben wir in umfassenden Hochrechnungsverfahren auf Basis der Umfrageergebnisse, externer Datenquellen und Modellierungsverfahren ermittelt."

Für die Datenbasis des E.ON Zukunftsindex' haben die Datenexperten von Energy Brainpool in Zusammenarbeit mit den Marktforschern von Civey eine umfangreiche Studie durchgeführt. Die Stichprobe umfasste durchschnittlich 10.000 Personen unterschiedlicher Zielgruppen (u. a. Hausbesitzer, Bewohner von Wohnungen, Fahrer von Verbrenner-Autos). Die Teilnehmer wurden initial zum Status Quo der einzelnen Energielösungen und -themen befragt. Die Planungen der Deutschen wurden ebenfalls anhand individueller Zielgruppen (z. B. Hausbesitzer ohne Solaranlage/Wärmepumpe, Personen ohne smarte Thermostate) ermittelt.

Interaktive Aufbereitung der Studienergebnisse

Der E.ON Zukunftsindex ist für jeden öffentlich zugänglich und wird online in einem interaktiven Scrollytelling (bundesweite Ergebnisse) sowie im E.ON Energieatlas (regionale Ergebnisse) dargestellt. Userinnen und User können sich durch die einzelnen Kategorien und Indikatoren klicken und so selbst erfahren, welchen Einfluss sie als Verbraucher nehmen können.

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