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Hilfsmittelversorgung und Rehabilitation im Krisenfall: OTWorld 2026 setzt Impulse für krisenfeste Versorgungsstrukturen

Hilfsmittelversorgung und Rehabilitation im Krisenfall: OTWorld 2026 setzt Impulse für krisenfeste Versorgungsstrukturen
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Hilfsmittelversorgung und Rehabilitation im Krisenfall

OTWorld 2026 setzt Impulse für krisenfeste Versorgungsstrukturen

Leipzig, 16. Februar 2026 – Als weltweit wichtigster Treffpunkt für die moderne Hilfsmittelversorgung bringt die OTWorld 2026 zentrale Zukunftsfragen der Gesundheitsversorgung auf die Agenda. Der Weltkongress der OTWorld widmet sich vom 19. bis 22. Mai 2026 in Leipzig der Frage, wie Hilfsmittelversorgung und Rehabilitation im Krisen- und Konfliktfall verlässlich erfolgen können. Im Fokus stehen Versorgungsketten, die Menschen auch unter außergewöhnlichen Bedingungen Mobilität, Selbstbestimmung und Teilhabe ermöglichen.

Krisen- und Konfliktsituationen stellen Gesundheitssysteme vor besondere Anforderungen. Verletzungen erfordern eine leistungsfähige Akutversorgung, die frühzeitige, qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung und eine eng angebundene Rehabilitation. Orthopädietechnische Versorgung beginnt dabei häufig bereits in der Akutphase, begleitet den Übergang in die Rehabilitation und bildet die Grundlage dafür, dass therapeutische Maßnahmen nachhaltig wirksam greifen. So entstehen durchgängige Versorgungspfade, die die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben fördern.

Versorgungsketten vorausschauend stärken

Der Kongress greift diese systemische Perspektive gezielt auf. In einem Symposium zur Rehabilitation im Konfliktfall diskutieren Experten aus Medizin, Rehabilitation und Versorgungspraxis, wie sich Versorgungsketten resilient aufstellen lassen und wie phasenbezogene und sektorübergreifende Behandlungspfade auch bei einer hohen Zahl Schwerverletzter erfolgreich umgesetzt werden können. Thematisiert werden unter anderem die Vorbereitung auf den Ernstfall, beschleunigte Rehabilitationskonzepte in Ausnahmesituationen sowie der Übergang von der gelenkersetzenden Implantatversorgung zur Versorgung mit Prothesen nach Amputation.

Ein weiteres Symposium richtet den Blick auf die europäische Perspektive. Im Mittelpunkt stehen chirurgische Versorgungsansätze bei Kriegsverletzungen, strategische Überlegungen zur zivil-militärischen Zusammenarbeit sowie die Weiterentwicklung der orthopädietechnischen Versorgung bei stark schwankenden Versorgungsbedingungen.

Orthopädietechnik als tragende Säule moderner Versorgung

Die OTWorld als weltweit größter Treffpunkt für die moderne Hilfsmittelversorgung macht deutlich: Orthopädietechnische Versorgung ist ein zentraler Bestandteil leistungsfähiger Gesundheitssysteme. Prothesen, Orthesen oder Rollstühle unterstützen die Mobilisierung von Beginn an und ermöglichen Rehabilitation, Teilhabe und Lebensqualität. Gerade im Krisen- und Konfliktfall zeigt sich der Wert interdisziplinärer und international vernetzter Versorgungsstrukturen.

Fortbildung trifft Praxis und Markt

Der Kongress setzt mit Rehabilitation, Ausbildung und integrativer Versorgung drei inhaltliche Schwerpunkte. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge zu Prothetik, Orthetik, Orthopädieschuhtechnik, Kompressionstherapie, digitaler Transformation, Hilfsmittelforschung sowie globalen Versorgungsstrategien. Damit bündelt er das gesamte Fortbildungsangebot für alle Akteure der Hilfsmittelversorgung unter einem Dach.

Internationale Fachmesse mit globaler Perspektive

Die internationale Fachmesse zeigt parallel zum Weltkongress die gesamte Bandbreite moderner Hilfsmittelversorgung – von innovativen Technologien und Produkten bis zu praxisnahen Lösungen für unterschiedliche Versorgungssettings.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der prothetischen Versorgung nach Amputation. Die OTWorld bietet einen weltweit einzigartigen Überblick über entsprechende Versorgungsmöglichkeiten: Hersteller von Prothesen präsentieren ihre Lösungen ebenso wie Konzepte für unterschiedliche Versorgungsrealitäten – auch unter erschwerten Bedingungen in Krisenregionen.

Erfahrene Versorgungszentren stellen sich vor und teilen ihre Expertise aus der Praxis, darunter Superhumans aus Kiew, Ukraine, mit Einblicken in die Versorgung von Kriegsverletzten. Auch Hilfsprojekte wie Pro Uganda geben Einblicke in ihre Arbeit und zeigen, wie nachhaltige Versorgungsstrukturen in unterschiedlichen Regionen aufgebaut werden können.

Darüber hinaus präsentieren sich Organisationen, die vor Ort dringend benötigte Fachkräfte für die Hilfsmittelversorgung ausbilden, darunter Human Study e.V. Sie verdeutlichen, wie Qualifizierung, Wissenstransfer und internationale Zusammenarbeit dazu beitragen, Versorgungssysteme langfristig zu stärken.

Weltkongress und Fachmesse verbinden Fortbildung, Austausch und Marktüberblick und machen die OTWorld zum zentralen Treffpunkt für alle Akteure der Hilfsmittelversorgung.

Zugang zur OTWorld 2026  

Der Ticketshop für die OTWorld 2026 ist geöffnet. Erhältlich sind OTWorld-Komplett-Tickets, die den Zugang zum Weltkongress und zur internationalen Fachmesse beinhalten. Bis zum 31. März gilt hierfür ein Early-Bird-Tarif mit einer Ersparnis von bis zu 80 Euro. Ermäßigte Tagestickets sind zudem für Schüler, Studierende und Auszubildende erhältlich – das OTWorld-Komplett-Ticket kostet 89 Euro, das Messeticket 21 Euro (jeweils gegen Vorlage eines gültigen Nachweises). Für Fachbesucher, die die internationale Fachmesse inklusive der 130 Workshops im Kongress nutzen wollen, bietet sich das Messe-Gruppenticket ab vier Personen für 29,00 Euro pro Person an. Separate Zweitagestickets stehen außerdem für Teilnehmer der JugendAkademie Technische Orthopädie (JA.TO) zur Verfügung. Bis zum 31. März gilt ein Early-Bird-Tarif mit einer Ersparnis von 10 Euro.

Weitere Informationen sind online zum Kongressprogramm  hier verfügbar. Der Ticketshop ist  hier erreichbar.  

Ansprechpartner für die Presse:

Kirsten Abel • Pressesprecherin des Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik

Reinoldistr. 7 -9 • 44135 Dortmund • Telefon: 01715608125 • E-Mail: kirsten.abel@biv-ot.org

Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik:

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband mehr als 4.500 Sanitätshäuser und orthopädie-technische Werkstätten mit über 48.000 Beschäftigten, die mehr als 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen in Deutschland pro Jahr in mehr als 30 Bereichen verantworten.

Im pressum:

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik 
Reinoldistr. 7-9, 44135 Dortmund
Postfach 10 06 51, 44006 Dortmund
Tel.: 0231/557050-0, Fax: 0231/557050-40

E-Mail: info @ biv-ot.org

Vertreten durch:
Präsident: Alf Reuter
Vizepräsident: Albin Mayer
Geschäftsführer: Diplom-Kaufmann Georg Blome

Rechtsform: Bundesinnungsverband als juristische Person des Privatrechts gem. § 85 Handwerksordnung (HWO)

Zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 10115 Berlin
E-Mail:  info@bmwi-bund.de

UST-ID: DE124651675