Das könnte Sie auch interessieren:

Frauen ist Karriere wichtiger als Männern

Hamburg (ots) - Karriere machen ist den weiblichen PR-Profis wichtiger als ihren männlichen Kollegen. Das ...

SKODA gibt einen ersten Eindruck der aufgewerteten SUPERB-Modellreihe in einem Teaservideo

Mladá Boleslav (ots) - - SKODA stellt überarbeitetes Flaggschiff vor, das erstmals auch in einer ...

#GNTM 2019: Das sind die Finalistinnen

Unterföhring (ots) - Sie haben 15 Wochen vor den Kameras gestrahlt, sie haben bei den herausfordernden Walks ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von ProHolz Bayern

13.05.2019 – 16:23

ProHolz Bayern

Kein Auto und keine Muttertagskarte ohne Papier

Kein Auto und keine Muttertagskarte ohne Papier
  • Bild-Infos
  • Download

Wussten Sie, dass die bayerischen Autobauer einer der wichtigsten Kunden der bayerischen Papierindustrie sind? Oder warum bayerische Mütter gestern besonders schöne Grußkarten bekommen haben?

Ich wusste auch nicht, dass die bayerischen Autobauer einer der größten Kunden der bayerischen Papierindustrie sind. Sie fragen sich warum? Es ist so, dass Autos aktuell noch nicht, bzw. nur in Einzelteilen aus Papier gebaut werden. Was aber nicht zu unterschätzen ist, sind die Mengen Papier für Verpackung, Schutz und Etikettierung, die für die Automobilindustrie unsäglich wichtig sind. Wenn es also BMW und Audi schlecht geht, geht es der Papierindustrie auch schlecht.

Ein weiterer Fakt aus der Papierwelt ist, dass in Bayern deutschlandweit die meisten grafischen Papiere hergestellt werden. Aus grafischen Papieren entstehen zum Beispiel schöne Grußkarten oder auch Geschenkpapier. In Summe ist das aber der kleinere Teil. Der Trend geht allgemein hin zum Bereich der Verpackungs-, Hygiene- und Spezialpapiere. So geht inzwischen mehr als die Hälfte der Papierproduktion in Transportverpackungen oder Verkaufsverpackungen.

Ob nun für Autos, Verpackungen oder für Grußkarten - das Holz für die Papiere kommt auch aus Bayern. Entgegen den Schauergeschichten aus anderen Ländern, in denen teilweise gerodet und missgewirtschaftet wird, passiert in Bayern alles nachhaltig. Es werden nur so viele Bäume aus dem Wald genommen, wie durch planmäßige Aufforstung, durch Säen und Pflanzen nachwachsen kann. Was kaum einer weiß ist, dass genau das bereits vor 316 Jahren von Hans Carl von Carlowitz (1645 - 1714), in seinem Werk "Sylvicultura oeconomica" festgehalten wurde. Er gilt somit als Begründer des Prinzips der Nachhaltigkeit und hier im Speziellen als Begründer der nachhaltigen Forstwirtschaft - und daran hält sich Bayern auch heute noch.

Zahlen und Fakten:

Die Nachfrage nach Verpackungen hat die bayerische Papierindustrie kräftig wachsen lassen - ihr Umsatz wuchs im vergangenen Jahr um 8 Prozent auf 3 Milliarden Euro, wie Verbandschef Jürgen Schaller am Freitag in München sagte. Die Produktion sei auf 4,6 Millionen Tonnen Papier und Pappe gestiegen. Transport- und Verkaufsverpackungen machen inzwischen mehr als die Hälfte der Papierproduktion in Deutschland aus, ein Drittel sind Druck- und Schreibpapiere. Gut 20 Prozent der deutschen Papierproduktion kommen aus Bayern.

Am Freitag tagte die bayerische Papierindustrie und hatte Hubert Aiwanger, Stellvertretender Ministerpräsident von Bayern sowie Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Kabinett Söder II, zu Gast.

Eva Veit
Leiterin proHolz Bayern
Tel.: +49 89 2620 9332-0
Fax: +49 89 2620 9332-9
Mail: veit@proholz-bayern.de
Web: www.proholz-bayern.de
proHolz Bayern Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH
Max-Joseph-Straße 8 | 80333 München 
Geschäftsführung: Dr. Jürgen Bauer 

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von ProHolz Bayern
  • Druckversion
  • PDF-Version