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"Welttag der Humanitären Hilfe" - über eine Milliarde Menschen leben in extremer Armut

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Karlsruhe (ots) - Anmoderationsvorschlag:

Die Erde platzt bald aus allen Nähten. Laut neuesten Berechnungen der Vereinten Nationen wird es in 15 Jahren gut 8,5 Milliarden Menschen geben und damit über eine Milliarde mehr als heute. Das große Problem dabei: Diese Bevölkerungsexplosion wird es nur in den Entwicklungsländern geben, in denen jetzt schon weit mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut leben müssen. Durch Naturkatastrophen, Vertreibung und Kriege wird die Zahl der Armen weiter steigen. All diese Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Wie diese aussieht, Oliver Heinze hat zum "Welttag der humanitären Hilfe" (19.08.) nachgehakt.

Sprecher: Weltweit müssen mehr als eine Milliarde Menschen mit rund einem Euro am Tag auskommen - zum Beispiel in einigen Karibikstaaten, wo es den Ärmsten an fast allem fehlt:

O-Ton 1 (Kirsten Henschel, 00:19 Min): "Es fehlt an Nahrung, an Trinkwasser, die hygienischen Verhältnisse sind katastrophal. Die medizinische Versorgung ist nicht gewährleistet und für viele gibt es auch keine Schulbildung. Manche haben nicht mal ein festes Dach über dem Kopf und leben in ganz unwürdigen Behausungen ohne sanitäre Anlagen und ohne Zugang zu Strom."

Sprecher: Die Folge: Tuberkulose, Malaria und Dengue-Fieber, so Kirsten Henschel, die für das Kinderhilfswerk nph in der Dominikanischen Republik und Haiti unterwegs ist. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den drei Kinderdörfern vor Ort,...

O-Ton 2 (Kirsten Henschel, 00:14 Min): "...wo wir gerade verwaisten und schutzlosen Kindern ein Zuhause bieten. Wir empfinden uns, und die Kinder natürlich auch, als eine große Familie, wo sie mit Liebe und Fürsorge aufwachsen können und so lange bleiben können, bis sie auf eigenen Füßen ihr Leben meistern."

Sprecher: Außerhalb der Kinderdörfer hilft die Organisation mit mobilen Kliniken und baut sanitäre Anlagen und Häuser auf. Größtes Sorgenkind ist derzeit Haiti, das ärmste Land der westlichen Welt mit circa acht Millionen in Armut lebenden Menschen. In der "Cité Soleil", einem Slum nahe der Landeshauptstadt Port-au-Prince, arbeiten Helfer und Betroffene Hand in Hand.

O-Ton 3 (Kirsten Henschel, 00:10 Min): "Dort haben wir mit dem Hausbau begonnen mit den Betroffenen selbst. Und bis jetzt sind schon zweihundert Familien in ihre neuen Häuser eingezogen, was eine stolze Zahl ist."

Sprecher: Zudem werden in einem extra eingerichteten Krankenhaus jährlich etwa zwölftausend Patienten kostenlos versorgt. Für die Bildung...

O-Ton 4 (Kirsten Henschel, 00:14 Min.): "...haben wir Straßenschulen in den Armenvierteln, die heiß begehrt von den Kindern sind, weil es auch eine warme Mahlzeit am Tag gibt. Und wir können bis dato circa zehntausend Schüler täglich beschulen, die sonst keine Möglichkeit auf Bildung hätten."

Sprecher: Und auch die Trinkwasserversorgung hat die Hilfsorganisation übernommen. 80 Tausend Liter werden täglich mit Wassertrucks in das Armenviertel geschafft.

Abmoderationsvorschlag:

Wem das jetzt zu schnell ging: alle Infos über die Arbeit von nph deutschland und wie Sie das Kinderhilfswerk unterstützen können, finden Sie im Netz unter www.HilfeFuerWaisenkinder.de.

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Pressekontakt:

Dagmar Schneider
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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E-Mail: dagmar.schneider@nph-deutschland.org

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