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Frankfurter Rundschau: Besonnen bleiben

Frankfurt (ots) - Der unfassbare Todesfall des US-Amerikaners Otto Warmbier hat das Zeug, den Konflikt zwischen Nordkorea und den USA zu eskalieren. Der Fall emotionalisiert, weil er teils grotesk, teils ungerecht ist. 15 Jahre Haft für eine Lappalie, anschließend wird Warmbier - zumindestens offiziell - medizinisch falsch behandelt. Und statt den Komapatienten frei zu lassen, mit dem Ziel ihn in den USA behandeln zu lassen, wartet das Regime in Pjöngjang bis jede Hilfe zu spät kommt. Einfacher gesagt: Das war unmenschlich. Dennoch ist es richtig, dass die Trump-Administration sich nicht provozieren lässt und bislang lediglich über schärfere Sanktionen gegen das asiatische Land nachdenkt und nicht über militärische Schritte. Letzteres wäre fatal, weil das nordkoreanische Regime Raketen besitzt, mit denen es die Nachbarn Südkorea und Japan treffen kann und viele Unschuldige töten würde.

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