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24.01.2019 – 11:06

Robert Bosch Stiftung GmbH

Mehr Kultur für die Kleinsten

Mehr Kultur für die Kleinsten
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Bitte beachten Sie folgende Pressemitteilung:

- Führende Köpfe der Kunst- und Kulturszene diskutieren im Rahmen des Programms 
  "Kunst und Spiele" der Robert Bosch Stiftung und Stiftung Brandenburger Tor 
  über ihren gesellschaftlichen Auftrag 
- Stiftungen empfehlen: Kulturinstitutionen sollten schon für Kinder bis sechs 
  Jahre dauerhafte Vermittlungsangebote einrichten; Politik muss die 
  Rahmenbedingungen dafür verbessern; Kulturelle Angebote sollten in KiTas 
  verankert werden 
- Publikation bündelt Erfahrungen, wie Vermittlung von Kunst und Kultur an die 
  Kleinsten gelingt 

Berlin, 24. Januar 2019 - Noch immer sind frühkindliche Vermittlungsangebote an Kunst- und Kultureinrichtungen selten. Dabei eröffnen Musik und Theater, Farben und Formen schon kleinen Kindern einen neuen Blick auf die Welt und stärken sie in ihrer Entwicklung. Mit dem Programm "Kunst und Spiele" unterstützen die Robert Bosch Stiftung GmbH und die Stiftung Brandenburger Tor renommierte Kunst- und Kultureinrichtungen in ganz Deutschland dabei, in Partnerschaften mit Kindergärten und Grundschulen professionelle und kreative Angebote für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren zu entwickeln und diese nachhaltig an ihren Häusern zu verankern. Jetzt diskutierten führende Köpfe der Kunst- und Kulturszene mit Vertretern von Bildungseinrichtungen und -trägern darüber, wie diese Angebote in die Breite getragen und verstetigt werden können.

"Als Rundfunk-Sinfonieorchester haben wir, auch im Namen unserer Gesellschafter, einen Bildungsauftrag zu erfüllen", so Adrian Jones, Orchesterdirektor des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. "Darüber hinaus bereichert die Arbeit in der Musikvermittlung unsere Musikerinnen und Musiker aber auch in höchstem Maße und bringt ihnen viel Freude." Wesentlicher Ansatz von "Kunst und Spiele" ist es, schon die Kleinsten in unmittelbaren Kontakt mit Kunst und Kultur zu bringen, denn: "Vor der Kunst über die Kunst sprechen zu lernen, bedeutet auch, über das Leben zu sprechen", so Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München.

Noch fehlt es an frühpädagogischer Ausbildung für kulturelle Bildung und politischer Unterstützung

Damit aber nicht nur vereinzelt Kinder von diesen Anregungen profitieren, muss kulturelle Bildung in die Ausbildung von frühpädagogischen Fachkräften wie auch Kunst- und Kulturvermittelnden integriert werden. "Wir hoffen, dass die durchweg positiven Erfahrungen des Programms "Kunst und Spiele" viele weitere Kultureinrichtungen dazu ermutigen, ihre Häuser mit phantasievollen Angeboten für die Kleinsten zu öffnen", so Uta-Micaela Dürig, stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung. Zudem fehlt es an Ressourcen und Strukturen in Kindertageseinrichtungen, aber auch an kultur- und bildungspolitischer Unterstützung. "Hier sind die Ausbildungseinrichtungen ebenso gefragt wie die Politik, die die nötigen Rahmenbedingungen schaffen muss."

Publikation bündelt Erfahrungen und Empfehlungen für frühkindliche Vermittlungsarbeit

Außerdem stellten die Stiftungen eine Publikation des Programms vor. Sie bündelt die in den vergangenen Jahren gesammelten Erfahrungen sowie konkrete Empfehlungen für erfolgreiche Ansätze zur frühkindlichen Vermittlungsarbeit an Kulturinstitutionen: Dazu gehören neben dem Kontakt zu Künstlern und originalen Kunstwerken feste Bezugspersonen sowie mehrfache Besuche der Kultureinrichtung. Mitbestimmungsmöglichkeiten für Kinder, feste Rituale und körperlich-sinnliche Erfahrungen sind ebenfalls wichtige Qualitätsmerkmale kindgerechter kultureller Vermittlungsangebote.

Die Robert Bosch Stiftung hat seit dem Start des Programms "Kunst und Spiele" im Jahr 2013 insgesamt 23 bundesweit renommierte Kunst- und Kultureinrichtungen verschiedener Sparten gefördert. Seit 2016 wird das Programm in Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor durch-geführt. 2019 und 2020 legen die beiden Stiftungen den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf den Transfer der Erfahrungen und die Vernetzung mit weiteren Akteuren. Geplant ist unter anderem eine große Fachkonferenz im Herbst dieses Jahres.

Die 2017 - 2020 teilnehmenden Kunst- und Kultureinrichtungen im Überblick:

- Arsenal - Institut für Film und Videokunst, Berlin

- Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Pinakotheken München

- Bremer Shakespeare Company

- Deutsche Oper am Rhein

- Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt (DFF)

- Filmmuseum Potsdam

- Kammerakademie Potsdam

- Klimahaus Bremerhaven

- Kunsthalle Bremen

- Kunstmuseum Bonn

- LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster

- Marta Herford

- Münchner Philharmoniker

- Museum Ostwall im Dortmunder U

- Museum Wiesbaden - Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur

- Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

- Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

- Theater Erlangen (in Kooperation mit dem Kunstpalais Erlangen)

www.kunstundspiele.org

Über die Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift sie gesellschaftliche Themen frühzeitig auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt sie eigene Projekte und führt sie durch. Außerdem fördert sie Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen.

Die Robert Bosch Stiftung ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Bildung und Völkerverständigung tätig.

In den kommenden Jahren wird sie darüber hinaus ihre Aktivitäten verstärkt auf drei Schwerpunkte ausrichten:

- Migration, Integration und Teilhabe

- Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland und Europa

- Zukunftsfähige Lebensräume

Die Robert Bosch Stiftung bekennt sich zu den Werten und dem Vorbild ihres Stifters, Robert Bosch, und setzt dessen philanthropisches Wirken fort. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung verfügt sie in ihren Fördergebieten über ein breites Wissen, die Qualifikation zur Entwicklung von Lösungen und ein umfangreiches Netzwerk von Partnern, Experten und Praktikern.

Die Robert Bosch Stiftung ist alleinige Trägerin des Robert Bosch Krankenhauses und der zugehörigen Forschungsinstitute in Stuttgart, Institut für Geschichte der Medizin (IGM) und Dr. Margarethe Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie (IKP), sowie des International Alumni Center (iac) in Berlin. Sie ist Gesellschafterin des UWC Robert Bosch Colleges in Freiburg und der Deutschen Schulakademie in Berlin. Die Robert Bosch Stiftung hält rund 92 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Seit ihrer Gründung 1964 hat die Robert Bosch Stiftung rund 1,6 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit ausgegeben. www.bosch-stiftung.de

Über die Stiftung Brandenburger Tor

Die Stiftung Brandenburger Tor ist als Kulturstiftung der Berliner Sparkasse im wieder aufgebauten Künstlerhaus von Max Liebermann am Pariser Platz tätig, an einem einzigartigen Ort deutscher Geschichte. Aus dem Schicksal der Familie Liebermann leitet die Stiftung ihren Auftrag ab, die Bedeutung der Kultur für die Zivilgesellschaft hervorzuheben. Mit ihren Projekten, Ausstellungen und Veranstaltungen macht sie Kunst- und Kulturthemen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich, fördert Bildung und ermöglicht Diskurs.

Programmschwerpunkte der Stiftung Brandenburger Tor sind Ästhetische Bildung, Ausstellungen, Literatur, Kunstmarkt und Kulturpolitik. Das Ziel aller Stiftungsaktivitäten ist die Stärkung der Demokratie mit und durch Kultur.

www.stiftungbrandenburgertor.de

Mit besten Grüßen

Julia Rommel

Pressereferentin
Strategische Kommunikation

Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstr. 31
70184 Stuttgart
Tel.: +49 711 46084-750
Fax: +49 711 46084-960
julia.rommel@bosch-stiftung.de
www.bosch-stiftung.de
Postfach 10 06 28
70005 Stuttgart

Robert Bosch Stiftung GmbH, Sitz: Stuttgart, Registergericht: Amtsgericht
Stuttgart, HRB 109
Geschäftsführung: Prof. Dr. Joachim Rogall, Uta-Micaela Dürig, Sandra Breka, Dr.
Hans-Werner Cieslik

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