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05.06.2020 – 09:23

Universität Bremen

Universität Bremen doppelt erfolgreich: Zwei neue DFG-Schwerpunktprogramme

Universität Bremen doppelt erfolgreich: Zwei neue DFG-Schwerpunktprogramme
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Universität Bremen doppelt erfolgreich: Zwei neue DFG-Schwerpunktprogramme

Die Universität Bremen ist bei der Auswahl neuer Schwerpunktprogramme durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gleich zweimal vertreten. Die Fachbereiche Geowissenschaften und Produktionstechnik konnten sich mit ihren Forschungsprogrammen durchsetzen. Sie gehören zu den 14 neuen Programmen, die aus 49 eingereichten Initiativen ausgewählt wurden.

Die 49 neuen Verbünde erhalten für zunächst drei Jahre insgesamt rund 85 Millionen Euro. In den Schwerpunktprogrammen sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete untersucht werden. Alle Programme sind stark interdisziplinär ausgerichtet und zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden aus.

Tropische Klimavariabilität und Korallenriffe

Das Schwerpunktprogramm (SPP) zum Thema „Tropische Klimavariabilität und Korallenriffe. Von der Vergangenheit in die Zukunft – Ein Blick auf aktuelle Änderungsraten in ultrahoher Auflösung“ wird von Dr. Thomas Felis vom MARUM Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen koordiniert.

Das Programm beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Erderwärmung auf die Klimavariabilität der Tropen und das Ökosystem Korallenriff. Es geht gesellschaftlich relevanten Fragestellungen nach, wie beispielsweise der Stabilität tropischer Riffgesellschaften und den Folgen von Klimaextremen für tropische Inselnationen und Länder. Hier kommt dem immer häufigeren Auftreten der sogenannten Korallenbleiche sowie Hitzewellen, Dürren und Wirbelstürmen eine besondere Bedeutung zu. Ziel ist es, Klima- und Umweltveränderungen im Zuge der gegenwärtigen Erwärmung und in Warmphasen der Vergangenheit zu quantifizieren. So soll ein wissenschaftlicher Rahmen für ein effektives Klima-Ökosystem-Management und das Entwickeln von Handlungsstrategien bereitgestellt werden.

Das stark interdisziplinär ausgerichtete Schwerpunktprogramm wird die Expertise mehrerer Wissenschaftsstandorte der Klima-, Umwelt-, und Ökosystemforschung in Deutschland nachhaltig bündeln.

Verfahrenstechnik: Maßgeschneiderte Mischungen heterogener Pulver

„Gestaltung von Synergien in maßgeschneiderten Mischungen heterogener Pulver“ - so heißt das zweite Bremer Schwerpunktprogramm, das die Professoren Lutz Mädler und Udo Fritsching aus der Verfahrenstechnik des Leibniz-IWT und der Universität Bremen koordinieren. Das neue Programm zielt auf die Entwicklung von anwendungsorientierten Partikelsystemen durch die kontrollierte, prozesssichere und steuerbare Einstellung von partikulären Aggregatsystemen. Der Fokus soll dabei auf Gasphasenprozessen liegen, weil diese in besonderem Maße geeignete Prozessteuerungen für neuartige, reine Materialsysteme zulassen.

Das SPP wird mit rund 20 wissenschaftlichen Teilprojekten gefüllt, die die Expertisen verschiedener transdisziplinärer Forschungsrichtungen – etwa aus der Verfahrens-, Prozess- und Strömungstechnik, den Mess- und Charakterisierungstechniken, der Modellierung und Simulation sowie der Anwendungstechnik beispielsweise in der Energiewandlung und -speicherung und der Materialsynthese zusammengeführt.

Weitere Informationen:

https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_19/index.html

www.marum.de/

https://www.uni-bremen.de/mvt

https://www.iwt-bremen.de

Fragen beantworten:

Dr. Thomas Felis

MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

E-Mail: tfelis@marum.de

Telefon: +49 421 218-65751

Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Mädler

Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT

E-Mail: lmaedler@iwt.uni-bremen.de

Tel.: +49 421 218-51200

Universität Bremen
Hochschulkommunikation und -marketing
Telefon: +49 421 218-60150
E-Mail: presse@uni-bremen.de

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 Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit sieben Partnerinstitutionen gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine Europäische Universität. Das Netzwerk YUFE – Young Universities for the Future of Europe wird von der EU-Kommission gefördert. In der Region ist die Universität Bremen Teil der U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden – mit der Universität Bremen im Mittelpunkt. 

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