Polizei Düren

POL-DN: 05080201 Landrat Spelthahn spricht Ersthelfern seinen Dank aus

    Düren (ots) - Jülich - Nach dem schweren Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der Landesstraße 253 bei Broich sind die Ermittlungen der Polizei an der Unfallstelle gestern Abend abgeschlossen worden. Besonders hervorzuheben ist demnach das vorbildliche und umsichtige Verhalten der Unfallzeugen und Ersthelfer. Der Leiter der Kreispolizeibehörde Düren, Landrat Wolfgang Spelthahn, sagt dazu: "Mein Dank gilt ganz besonders den Personen, die die verletzten Beamten durch ihr aktives Handeln, ihre gezeigte Zivilcourage und ihre Bereitschaft zu helfen, unterstützt und dafür gesorgt haben, dass sie sich aus dem Fahrzeugwrack befreien konnten."

    Nach Auswertung der Feststellungen am Unfallort und der bisher möglichen Befragung der Beteiligten wurde der tatsächlich 45 Jahre alte Traktorfahrer mit seinem landwirtschaftlichen Zug gegen 16.30 Uhr von den Beamten des Verkehrsdienstes auf der Kreisstraße 15 angehalten, weil der Verdacht bestand, dass an dem Fahrzeug technische Mängel vorhanden waren. Während der Kontrolle fuhr der Betroffene mit dem Trecker plötzlich wieder an und setzte seine Fahrt schließlich über die L 253 in Fahrtrichtung der Ortschaft Tetz fort. Obwohl er durch die verfolgenden Polizeibeamten mit der Anhaltekelle angewiesen wurde sein Fahrzeug anzuhalten, fuhr er dennoch weiter und zog schließlich damit so nach links, dass er mit dem Streifenwagen kollidierte und ihn mit der Fahrzeugfront des Treckers vor sich her schob. Dadurch überschlug sich das Dienstfahrzeug und blieb auf dem Dach am Fahrbahnrand liegen.

    Auch der zweite verletzte Polizeibeamte befindet sich mittlerweile zur weiteren ärztlichen Behandlung in einem Aachener Krankenhaus. "Ich bin sehr besorgt über den Gesundheitszustand meiner Beamten. Sie befinden sich seit gestern in guter ärztlicher Behandlung und ich habe die Hoffnung, dass sie schnell ihren alten Gesundheitszustand wieder erreichen werden", sagte Landrat Spelthahn.

    Der Tatverdächtige hat in seiner polizeilichen Vernehmung keine Aussage zum Sachverhalt und über die Hintergründe seiner Tat gemacht. Er befindet sich derzeit auf Anordnung der Stadt Jülich zur fachärztlichen Behandlung in den Rheinischen Kliniken Düren.


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