Polizei Düren

POL-DN: Der Winter ist zurück

Kreis Düren (ots) - Auf verschneiten und glatten Straßen haben sich seit Montagabend drei Verkehrsunfälle mit Personenschaden ereignet. Bei mindestens 14 weiteren bisher von der Polizei protokollierten Kollisionen blieb es glücklicherweise bei Sachschäden.

Ein 30-jähriger aus Heimbach befuhr am Montagabend, gegen 19:35 Uhr, mit seinem Pkw die Bundesstraße 399 von Birgel in Fahrtrichtung Rölsdorf. In einer leichten Linkskurve muss er mit seinem Fahrzeug auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn ins Schlingern gekommen sein. Dadurch geriet er ein Stück weit auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der linken Fahrzeugseite einen entgegen kommenden Pkw streifte, der von der 23-jährigen Dürenerin gefahren wurde. Anschließend stieß das Auto des Heimbachers auf der rechten Fahrbahnseite gegen einen Baum, an dem es schwer beschädigt zum Stillstand kam. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 9000 Euro geschätzt. Da der 30-Jährige bei der Kollision in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde, musste er von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend erfolgte eine notärztliche Erstversorgung an der Unfallstelle, bevor er vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die beteiligte 23-Jährige wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Auf der Tagebaurandstraße in Höhe der Ortschaft Ellen kam es am Dienstagmorgen, gegen 05:55 Uhr, zu einem Verkehrsunfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren, jedoch niemand verletzt wurde. Ein 54 Jahre alter Mann aus Bedburg war beim Linksabbiegen mit dem Wagen eines 62 Jahre alten Düreners kollidiert. Das Auto eines 22-Jährigen aus Bergheim wurde ebenfalls noch beschädigt. Insgesamt betrug der geschätzte Sachschaden etwa 10000 Euro.

Kurz nach 07:00 Uhr rutschte eine zehn Jahre alte Schülerin auf dem Weg zur Schule beim Überqueren der Rurstraße in der Ortschaft Kreuzau-Untermaubach aus. Beim Hinfallen schlug das Kind gegen ein im Schritttempo vorbei fahrendes Auto eines 47-Jährigen aus Nörvenich und wurde verletzt. Es musste zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gefahren werden, was es zwischenzeitlich wieder verlassen konnte.

Gegen 09:00 Uhr geriet ein Lkw auf der Hauptstraße in Langerwehe in Höhe der Hausbuschgasse gegen eine Hauswand. Es entstand dabei nur geringer Sachschaden. Die Bergung des Zwölftonners gestaltete sich aufgrund der Straßenglätte allerdings schwierig. Der Bauhof der Gemeindeverwaltung musste zur Unterstützung an der Unfallstelle ausrücken.

Ein weiterer Lastwagen kippte kurze Zeit später auf der L 264 in der Nähe der Ortslage Vettweiß-Sievernich um und landete im Straßengraben. Weil anschließend Diesel auslief, wurde auch die Feuerwehr zum Unfallort entsandt. Die Bergung des Fahrzeugs dauert derzeit an. Dafür musste zeitweise die Landesstraße komplett gesperrt werden.

Um 09:20 Uhr wurde der Polizei ein überschlagener Pkw auf der B 56 zwischen den Ortslagen Frangenheim und Soller gemeldet. Hier war ein 78 Jahre alter Mann aus Krefeld mit seinem Pkw durch die Winterglätte ins Rutschen gekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer musste anschließend ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Der eingetretene Schaden lag bei 1500 Euro.

Da die winterlichen Straßenverhältnisse nach Auskunft der Wetterdienste noch anhalten, bittet die Polizei die Verkehrsteilnehmer weiterhin um witterungsangepasste Fahrweise.

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