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04.10.2012 – 12:33

Polizei Düren

POL-DN: Linksrheinischer Qualitätszirkel war wieder aktiv

Heimbach/Nideggen/Hürtgenwald (ots)

Im Rahmen der Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Straßen der Rureifel hat die Kreispolizeibehörde Düren, zeitgleich mit den Polizeibehörden in Aachen und Euskirchen, am Mittwoch erneut Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Ausflugsgebiete und Zufahrtstraßen durchgeführt.

Ziel der Maßnahmen ist es, das gerade an Wochenenden und Feiertagen erhöhte Unfallaufkommen auf den Eifelstrecken rund um den Rursee, mit zum Teil schwerwiegendsten Folgen, weiter zu minimieren. Am "Tag der Deutschen Einheit" kam es dabei zu einer erschreckenden Vielzahl von festgestellten Verstößen.

Trotz des eher durchwachsenen Wetters und einem vergleichsweise geringen Verkehrsaufkommen mussten insgesamt 285 Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden. Während 200 Verkehrssünder sich mit den Tempoüberschreitungen noch im Verwarngeldbereich befanden, waren 85 Verstöße so gravierend, dass auf die Fahrer jeweils ein Bußgeldverfahren zukommt. Konkret waren es 42 Motorradfahrer und 243 Autofahrer, die sich nicht an die vorgegebenen Limits hielten.

Zwei Motorradfahrer und zwei Pkw-Fahrer erwarten neben einem saftigen Bußgeld nun auch ein Fahrverbot.

Ein 25 Jahre alter Krad-Fahrer aus Erkelenz wurde in einer 50er-Zone mit 103 km/h gemessen. Ein anderer Motorradfahrer aus Bedburg durchfuhr einen 70er-Bereich mit 125 km/h.

Auch ein 15 Jahre alter Jugendlicher aus Nörvenich hatte auf sich aufmerksam gemacht, weil er mit seinem frisierten Mofa statt 25 km/h mit 50 Sachen in die Messstelle fuhr. Natürlich hat er für das unerlaubt schnelle Kraftrad keine Fahrerlaubnis oder Zulassung, so dass gegen ihn eine Strafanzeige vorgelegt werden musste. Da die Weiterfahrt von Amts wegen untersagt worden war, hatte der junge Mann das Moped zunächst davon geschoben. Eine Stunde später wurde er dann doch wieder fahrender Weise erwischt. Er habe sein viel zu schnelles Mofa schon mal eben zum Betrieb eines Kfz-Sachverständigen fahren wollen, war die Ausrede, die ihm dennoch eine zweite Anzeige bescherte.

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Fax: 02421-949 1199

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