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BPOL NRW: Reisender uriniert in S-Bahn und rastet vor den Bundespolizisten komplett aus

BPOL NRW: Reisender uriniert in S-Bahn und rastet vor den Bundespolizisten komplett aus
Symbolbild Bundespolizei

Köln (ots) - Sonntag Abend urinierte ein Betrunkener in die S-Bahn und blockierte die Tür. Die Bundespolizei nahm den aggressiven Mann in Gewahrsam, der danach völlig ausrastete.

Der betrunkene 34 Jährige konnte sich nach dem Einstieg am Haltepunkt Köln Ehrenfeld in die S-Bahn um ca. 23:30 Uhr nicht benehmen: Er öffnete den Müllbehälter im Abteil, entblößte sich und urinierte. Dass der Lokführer den Mann daraufhin von der Fahrt ausschließen wollte, passte ihm nicht und so stellte er sich in die geöffnete Tür, sodass die Weiterfahrt nicht möglich war. Die Bundespolizei wurde alarmiert.

Die wenig später eintreffenden Polizisten stellten fest, dass der Betrunkene nicht in der Lage war, seinen Weg alleine fortzusetzen und nahmen ihn in Gewahrsam. Zwei Mal verhinderten sie, dass er in den Gleisbereich fiel. Er beschimpfte die Bundespolizisten und weigerte sich die Beamten zu begleiten. Nur mit Unterstützung weiterer Kollegen, konnte der aggressive Mann ins Fahrzeug verbracht werden. Auf der Fahrt trat der Renitent unvermittelt einem Bundespolizisten in die Brust.

Auf der Dienststelle am Kölner Hauptbahnhof ließen seine Aggressionen nicht nach; er verweigerte die Durchsuchung und urinierte anschließend nackt in den Durchsuchungsraum. Weiterhin versuchte er das Fenster herauszureißen, die Tür einzutreten und musste letztendlich mit Hand- und Fußfesseln fixiert werden.

Kurz bevor der Randalierer in den Gewahrsamsdienst gefahren wurde, ließ er sich doch noch auf einen Atemalkoholtest ein, der einen Wert von über 2 Promille anzeigte.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" ein.

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