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Bundeskriminalamt

BKA: BKA-Kriminaltechnik hat neuen Leiter

Wiesbaden (ots)

Heute wurde Dr. Gottfried Vordermaier in
sein Amt als Abteilungsleiter des Kriminaltechnischen Instituts
(KT) des Bundeskriminalamtes eingeführt. Der 53 Jahre alte
Chemiker war zuletzt sieben Jahre lang Leiter des Instituts für
Polizeitechnische Untersuchungen im Landeskriminalamt in Berlin.
Dr. Vordermaier ist als Nachfolger des aus Altersgründen
ausgeschiedenen Prof. Dr. Edwin Kube. Er übernimmt damit die
Verantwortung für eine weltweit anerkannte kriminaltechnische
Institution.
Vielen der 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Kriminaltechnik des BKA ist der neue Abteilungsleiter noch
bekannt: Dr. Vordermaier arbeitete bereits von 1979 bis Ende
1994 im Bundeskriminalamt. Hier war er in der Fachgruppe
«Chemie» des Kriminaltechnischen Instituts sowie als
Sicherheitsbeauftragter für Informationstechnik tätig. Durch
seine langjährige Tätigkeit im BKA sowie mit den Erfahrungen,
die Dr. Vordermaier in Berlin sammelte, bringt er alle
Voraussetzungen für die Leitung der Abteilung KT des
Bundeskriminalamtes mit.
Das Kriminaltechnische Institut des BKA untersucht im
Auftrag der Polizei, der Staatsanwaltschaften und Gerichte alle
Arten von strafrechtlich relevanten Spurenmaterialien und
erstellt Gutachten dazu. Zu seinen Aufgaben gehört aber auch die
Erforschung und Weiterentwicklung von krimnaltechnischen
Untersuchungsmethoden. So entwickelten Wissenschaftler des
Kriminaltechnischen Instituts ein Verfahren, das erstmals auch
an ausgefallenen (telogenen) Haaren DNA-Analysen zur
Identifzierung des Spurenlegers zulässt. Die außerordentliche
Bedeutung dieser im Mai 2000 vorgestellten Methode wird daraus
ersichtlich, dass es sich bei 95% aller an Tatorten
sichergestellten Haarspuren um ausgefallene Haare handelt. Bis
dahin ließen sich nur ausgerissenen Haare molekulargenetisch
analysieren.
Auch in vielen anderen Untersuchungsbereichen wie
Schusswaffen und Ballistik, Rauschgifte und Drogen,
Fälschungssicherheit von Dokumenten oder der Sprechererkennung
und der fotografischen Sicherung von Tatortspuren leistet die
Kriminaltechnik des Bundeskriminalamtes immer wieder
entscheidende Beiträge zur Aufklärung von Straftaten und zur
Ermittlung von Tätern. Das Bundeskriminalamt legt auch im
Bereich des Kriminaltechnischen Instituts Wert auf eine
intensive internationale Zusammenarbeit und fördert einen
entsprechenden Erfahrungsaustausch.
ots-Originaltext: Bundeskriminalamt

Rückfragen bitte an:

Bundeskriminalamt
Pressestelle
Telefon: 0611-551 2331
Fax: 0611-551 2323

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