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POL-H: Bundesautobahn (BAB) 2: 24-Jährige bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Hannover (ots) - Gestern Abend gegen 22:10 Uhr ist eine 24 Jahre alte Beifahrerin eines PKW auf der BAB 2 in Richtung Berlin, zwischen den Anschlussstellen Rehren und Lauenau, bei einem Zusammenstoß mit einem anderen PKW aus dem Wagen geschleudert und anschließend von einem herannahenden Fahrzeug überrollt worden. Die 24-Jährige hat dabei lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 23-Jähriger mit seinem Mercedes C 180 in Richtung Berlin unterwegs gewesen. Zwischen den Anschlussstellen Rehren und Lauenau verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Mittelschutzplanke. Sein PKW drehte sich daraufhin und kam quer zur Fahrbahn zwischen dem mittleren und linken Fahrstreifen zum Stehen. Ein nachfolgender 46 Jahre alter Fahrer eines Audi A 6 konnte nicht mehr ausweichen und stieß gegen die vordere rechte Seite des Mercedes. Offenbar durch die Wucht des Aufpralls wurde die 24-jährige Beifahrerin des C 180 aus dem Wagen geschleudert und anschließend von dem herannahenden BMW X 1 eines 34-Jährigen überrollt. Ein weiteres nachfolgendes Fahrzeug wurde durch Trümmerteile beschädigt. Die 24-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Der Fahrer des Audi A 6 erlitt leichte Verletzungen - die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Nach polizeilichen Schätzungen beläuft sich der Schaden auf etwa 30 000 Euro. Die BAB 2 war bis zirka 04:00 Uhr in Richtung Berlin voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Bei der Anfahrt der Einsatzkräfte kam es aufgrund einer nicht gebildeten Rettungsgasse und eines blockierten Standstreifens zu Behinderungen. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich daraufhin - richtiges Verhalten kann Leben retten! Bei einem Stau ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Er könnte aufgrund eines Unfalls entstanden sein und Einsatzfahrzeuge noch auf der Anfahrt sein. Verkehrsteilnehmer sollten bei einer solchen Situation ein besonderes Augenmerk und denn rückwärtigen Verkehr haben, auf Einsatzhörner achten und sofort eine Rettungsgasse bilden. Auf mehrspurigen Straßen bedeutet dies, dass die Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen ganz nach links, die auf dem rechten Fahrstreifen ganz nach rechts fahren, um in der Mitte den Rettungskräften die Anfahrt zu ermöglichen. Auch ein eventuell vorhandener Standstreifen ist unbedingt freizuhalten. /hil,st

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