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Polizeidirektion Hannover

POL-H: Polizei registriert 135 Geschwindigkeitsverstöße Springe
Region Hannover

Hannover (ots)

 
In einer gezielten Kontrollaktion zu Beginn der nassen Jahreszeit 
haben Beamte des Polizeikommissariats (PK) Springe und der 
Polizeiinspektion (PI) Garbsen seit Mittwoch mehr als 240 
Fahrzeugführer überprüft. 135 von ihnen sind wegen überhöhter 
Geschwindigkeit gestoppt worden.
 
"Da habe ich wohl geträumt...", so oder ähnlich waren die Reaktionen 
der Fahrzeugführer, nachdem sie von den kontrollierenden Beamten auf 
ihre überhöhte Geschwindigkeit angesprochen wurden. In einer seit 
Mittwoch durchgeführten Verkehrskontrolle überprüften Polizisten des 
Polizeikommissariats Springe und der Verfügungseinheit der Inspektion
Garbsen in den vergangenen drei Tagen insgesamt mehr als 240 
Fahrzeuge.
"Ziel dieser Aktion war es, die Verkehrsteilnehmer gerade jetzt zu 
Beginn der nassen Jahreszeit mit Blick auf die Gefahren im 
Straßenverkehr durch nicht angepasste Geschwindigkeit zu 
sensibilisieren", erklärte Polizeioberkommissarin Christine Zeitz, 
Einsatzleiterin der dreitägigen Kontrollaktion. "Erfahrungsgemäß 
steigen zu Beginn dieser Jahreszeit die Verkehrsunfallzahlen im 
Zusammenhang mit Geschwindigkeitsüberschreitungen - nicht allein nur 
weil die Fahrbahn durch Nässe und Laub verschmutzt und somit rutschig
ist, sondern auch, weil gerade jetzt und oftmals in der Dämmerung 
Wild unerwartet häufig die Fahrbahn kreuzt."
Im vergangenen Jahr verzeichnete das Polizeikommissariat Springe in 
seinem Zuständigkeitsbereich 748 Verkehrsunfälle. Hierbei wurden 126 
Personen leicht, 40 schwer und vier Menschen tödlich verletzt. In 92 
Fällen waren nicht angepasste Geschwindigkeiten ursächlich für den 
Verkehrsunfall. Im ersten Halbjahr dieses Jahres registrierte das PK 
Springe bereits 387 Zusammenstöße, mit 97  leicht und 24 schwer, aber
auch vier tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern. Hier waren in 64 
Fällen überhöhte Geschwindigkeiten Unfall ursächlich.
"Während der drei Kontrolltage lag das Hauptaugenmerk auf den 
Bundesstraßen (B) im  Zuständigkeitsbereich des Springer 
Kommissariats, an denen die Vielzahl zum Teil schwerer 
Verkehrsunfälle registriert wurde - so an der B 3 und der B 217", 
erklärte POK'in Zeitz. Im ersten Halbjahr 2009 verstarben allein zwei
der vier getöteten Verkehrsteilnehmer nach einem Unfall an der B 3. 
Zuletzt erlag dort am 15.09.2009 ein 48-jähriger Mann seinen schweren
Verletzungen, nachdem er vermutlich aufgrund nicht angepasster 
Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn in einer Linkskurve von der 
Straße abgekommen und mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt war.
Aber auch auf anderen Straßen wurden Kraftfahrer überprüft, so an der
Landesstraße (L) 402 und der L 422. Insgesamt 135 der über 240 
überprüften Autofahrer waren mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs
- der Großteil mit mehr als 20 - 30, acht der Fahrzeugführer aber 
auch mit mehr als 40 km/h. Diese acht Kraftfahrer müssen nun mit 
einem Bußgeld, Punkten im Verkehrszentralregister und einem 
Fahrverbot rechnen.
Zum Beispiel befuhr ein 31-jähriger Mann mit seinem Seat am 
Mittwochabend die B 3 in Richtung Hannover mit 115 statt der dort 
erlaubten 70 km/h. Mit gleich hoher Geschwindigkeit war dort am 
Donnerstagnachmittag ein 47-jähriger Mann mit einem Daimler Benz 
unterwegs. Auch er wurde angehalten und kontrolliert.
Auf der B 217 stoppten die Beamten am Mittwochnachmittag einen 
21-jährigen Mann mit seinem VW Polo, der mit 135 statt der dort 
erlaubten 100 km/h unterwegs war. Ein 37-jähriger Skodafahrer wurde 
ebenfalls Mittwochnachmittag kontrolliert, weil er in einer 70km-Zone
auf der B 217 noch mit 100 km/h unterwegs war. Heute Mittag stoppten 
die Beamten dort einen 29-jährigen BMW-Fahrer, der noch mit 115 km/h 
unterwegs war.
"Die Reaktion der Fahrzeugführer auf die Kontrollaktion war 
unterschiedlicher Natur. Der Großteil jedoch zeigte Einsicht und 
Verständnis für die Maßnahmen", resümierte POK'in Zeitz. "Uns ist es 
wichtig, dass die Kraftfahrer ihre Geschwindigkeit an die 
Straßenverhältnisse anpassen und gerade zu dieser Jahreszeit einmal 
eher den Fuß vom Gas nehmen -   lieber etwas später am Ziel ankommen,
als gar nicht!"/zz, fr

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover
Thorsten Schiewe
Telefon: 0511 -109 -1042
Fax: 0511 -109 -1040
E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/

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