Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: In Innsbruck gestohlen - in Mittenwald gestoppt - Tiroler bei Grenzkontrollen gefasst

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen nahe Mittenwald einen Tiroler festgenommen. Er war ohne gültige Fahrerlaubnis in einem gestohlenen Auto unterwegs.
Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen nahe Mittenwald einen Tiroler festgenommen. Er war ohne gültige Fahrerlaubnis in einem gestohlenen Auto unterwegs.

Mittenwald (ots) - Bei Grenzkontrollen nahe Mittenwald hat die Bundespolizei am Mittwoch (5. Dezember) einen Österreicher festgenommen. Er war in einem gestohlenen Wagen unterwegs. Zudem wird der Tiroler beschuldigt, Auto gefahren zu sein, ohne überhaupt eine Fahrerlaubnis zu besitzen.

Gegen Mitternacht zogen Bundespolizisten auf der B2 einen in Österreich zugelassenen Pkw aus dem Verkehr. Bei der Überprüfung der Kennzeichen stellte sich heraus, dass diese zu einem anderen Fahrzeug gehören. Nach ersten Ermittlungen war der gestoppte Wagen nur wenige Stunden zuvor in Innsbruck entwendet worden. Im Auto fanden die Beamten weitere als gestohlen gemeldete Kennzeichen.

Der Fahrer wies sich mit einem österreichischen Führerschein aus. Schnell merkten die Bundespolizisten jedoch, dass die kontrollierte Person nicht zu dem vorgelegten Dokument passt. Offenbar hat der 46-Jährige gar keine gültige Fahrerlaubnis. Ihn erwarten unter anderem Strafanzeigen wegen besonders schweren Diebstahls, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Ausweismissbrauchs, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung. Die weiteren Ermittlungen wurden von der zuständigen Polizeidienststelle in Murnau übernommen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
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