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19.10.2018 – 14:13

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Einreise mit gefälschten Papieren - Mutmaßliche Urkundenfälscher bei Grenzkontrollen gefasst

Bundespolizeidirektion München: Einreise mit gefälschten Papieren - Mutmaßliche Urkundenfälscher bei Grenzkontrollen gefasst
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Rosenheim / A 93 (ots)

Die Bundespolizei hat am Donnerstag (18. Oktober) auf der A 93 zwei mutmaßliche Urkundenfälscher gefasst. Beide Männer waren jeweils in einem Fernreisebus aus Italien unterwegs. Wie die aktuelle Statistik zeigt, hat die Rosenheimer Bundespolizei immer wieder mit falschen oder gefälschten Papieren zu tun.

Ein Pakistaner wollte sich mit einem falschen belgischen Ausweis den Aufenthalt in Deutschland erschwindeln. Mithilfe seiner Fingerabdrücke fanden die Bundespolizisten heraus, dass der 33-Jährige bereits 2016 in der Bundesrepublik als Asylbewerber registriert worden war und sich zwischenzeitlich mit einer Aufenthaltsgestattung im Land aufgehalten hatte. Weitere Nachforschungen ergaben, dass sich der Mann vor etwa einer Woche auch in Italien registrieren ließ. Er wurde wegen Urkundenfälschung und versuchter illegaler Einreise angezeigt. Für das anstehende Strafverfahren musste er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorab 500 Euro als Sicherheit hinterlegen. Anschließend wurde er dem für ihn zuständigen Ausländeramt in Brandenburg zugeleitet. Dort wird voraussichtlich schon bald über seinen weiteren Verbleib im Land entschieden.

Mit einem albanischen Pass wies sich ein 26-Jähriger in der Grenzkontrollstelle aus. Den Bundespolizisten fiel schnell auf, dass das Dokument augenscheinlich verfälscht worden war. Aufgrund der klaren Sachlage wurde der Albaner am Freitag beim Rosenheimer Amtsgericht in einem beschleunigten Verfahren zu einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro verurteilt. Da er diesen Betrag nicht aufbringen konnte, musste er ersatzweise eine 80-tägige Freiheitsstrafe antreten.

Dass Migranten bei den Grenzkontrollen mit falschen oder verfälschten Papieren angetroffen werden, ist laut Bundespolizei keine Ausnahme: Von Januar bis September hat alleine die Bundespolizeiinspektion Rosenheim im Zuständigkeitsbereich zwischen Chiemsee und Zugspitze durchschnittlich über 20 Urkundenfälschungen pro Monat zur Anzeige gebracht. Die meisten dieser Fälle betreffen Migranten, die versuchen, mithilfe von Fälschungen illegal über die Inntalautobahn einzureisen.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 410
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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