Das könnte Sie auch interessieren:

LKA-BW: Bundesweite Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppierung "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland"

Stuttgart (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Stuttgart und Landeskriminalamt ...

POL-NB: Öffentlichkeitsfahndung nach Verdacht des Mordes durch Unterlassen in Torgelow

Neubrandenburg (ots) - Der Richter am zuständigen Amtsgericht hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft ...

POL-ME: Geldautomatensprengung in Ratingen: Polizei sucht Zeugen - Ratingen - 1901082

Mettmann (ots) - Am noch nächtlichen Freitagmorgen (18. Januar 2019) haben bislang unbekannte Täter einen ...

16.05.2018 – 14:01

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: 800 Euro wegen gefälschter Stempel - Bundespolizei verweigert Albaner die Einreise

  • Bild-Infos
  • Download

Kiefersfelden / A93 (ots)

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Dienstag (15. Mai) einem Albaner die Einreise verweigert. Er war in einem Fernbus aus Italien auf der A93 in Richtung München unterwegs. Wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Pass musste er mehrere hundert Euro zahlen.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Papiere der Insassen eines Busses. Ein 42-jähriger Reisender wies sich mit einem gültigen albanischen e-Reisepass aus. Mit diesem Dokument ist dem Albaner ein Aufenthalt von bis zu drei Monaten in den Schengener Vertragsstaaten gestattet. Diesen Zeitraum für einen visumsfreien Aufenthalt wollte er offenbar verlängern. Den Beamten fielen im Pass zwei totalgefälschte griechische Stempelabdrücke auf. Diese sollten die Ein- und Ausreise des Mannes aus dem Schengenraum belegen. Laut ersten Ermittlungen war er jedoch seit Januar ununterbrochen in Italien und Deutschland unterwegs.

Da der Mann versuchte, die Bundespolizisten mit gefälschten Papieren zu täuschen, wurde er wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Auf Entscheidung der zuständigen Staatsanwaltschaft musste er 800 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen. Anschließend wurde dem Albaner die Einreise verweigert.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Bundespolizeidirektion München
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung