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31.01.2019 – 14:07

Polizei Hamburg

POL-HH: 190131-2. Aufmerksame Zivilfahnder nehmen zwei mutmaßliche Kfz-Aufbrecher fest

Hamburg (ots)

Tatzeit: 30.01.2019, 14:15 Uhr Tatort: Hamburg-Marienthal, Wandsbeker Marktstraße

Nach einem Kfz-Aufbruch in Marienthal haben Zivilfahnder zweier Polizeikommissariate zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Männer, die im Verdacht stehen, für weitere Kfz-Aufbrüche verantwortlich zu sein, kamen vor einen Haftrichter.

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 14 wurden gestern im Bereich der Mönckebergstraße auf zwei Männer aufmerksam, von denen ihnen einer im Zusammenhang mit Kfz-Aufbrüchen bekannt war. Gemeinsam mit Zivilfahndern des Polizeikommissariats 23, denen die Männer ebenfalls nicht unbekannt waren, observierten sie die beiden.

Einer von ihnen begab sich kurzfristig in eine Tiefgarage in der Großen Reichenstraße. Sein Begleiter wartete draußen und schaute sich dabei augenscheinlich sichernd um. Zu einem Kfz-Aufbruch kam es nicht.

Die Männer fuhren danach mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Bahnhof Wandsbek Markt. Gemeinsam begaben sie sich in ein Parkhaus an der Wandsbeker Marktstraße und gingen die dort geparkten Fahrzeuge ab. Nachdem sie das Parkhaus letztlich zügig verlassen hatten, fuhren sie wieder stadteinwärts.

Bei der Überprüfung der Fahrzeuge stellten die Beamten fest, dass bei einem Renault Clio eine Scheibe eingeschlagen worden war. In Tatortnähe fanden sie eine in Teilen offenbar geleerte Handtasche, die später der Fahrzeugbesitzerin zugeordnet werden konnte.

Die Männer wurden im weiteren Verlauf am Berliner Tor vorläufig festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um zwei 31 und 32 Jahre alte, polizeibekannte Türken.

Die Beamten konnten den Festgenommenen ein Schließfach am Hamburger Hauptbahnhof zuordnen, in dem sich Beweismaterial mutmaßlicher weiterer Taten befand, unter anderem zu einem Kfz-Aufbruch, zu dem es bereits am Dienstagabend in der Tiefgarage eines Hotels in der St. Petersburger Straße in St. Pauli gekommen war.

Bei den Männern fanden die Beamten unter anderem drei Handys, die ebenfalls bereits konkreten Kfz-Aufbrüchen zugeordnet werden konnten.

Die Zuordnung weiterer sowohl bei den Männern als auch im Schließfach gefundener Gegenstände zu konkreten Straftaten dauert an. Nach ersten Erkenntnissen dürften die beiden aber für weitere Kfz-Aufbrüche verantwortlich sein.

Ermittler der Fachdienststelle für Kfz-Delikte der Region Mitte (LKA 112) übernahmen die weitere Sachbearbeitung und führten die beiden Tatverdächtigen einem Haftrichter zu. Dieser hat Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg inzwischen Haftbefehle erlassen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Abb.

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