Polizei Hamburg

POL-HH: 171109-1. Gewalttätige Einbrecherin in Hamburg-Barmbek-Nord vorläufig festgenommen

Hamburg (ots) - Tatzeit: 08.11.2017, 14:55 Uhr Tatort: Hamburg-Barmbek-Nord, Langenfort

Beamte des Polizeikommissariats 36 haben gestern Nachmittag eine 44-jährige Tunesierin vorläufig festgenommen, die nach einem Einbruch in eine Erdgeschosswohnung den nach Hause kommenden Wohnungsinhaber attackiert hat. Die Tatverdächtige wurde einem Haftrichter zugeführt.

Der 69-jährige Geschädigte kehrte in seine Erdgeschosswohnung zurück und traf dort auf die Tatverdächtige, die sich über ein auf Kipp gestelltes Fenster Zutritt zu seiner Wohnung verschafft hatte. Sie ging ihn unvermittelt körperlich an und schlug ihm dabei mit einem Telefon ins Gesicht. Im weiteren Verlauf flüchtete sie aus der Wohnung.

Der 69-Jährige schrie um Hilfe. Gemeinsam mit einem aufmerksam gewordenen Nachbarn verfolgte er die Flüchtende. Es gelang ihnen auch, sie einzuholen und am Boden zu fixieren. Die Tatverdächtige trat hierbei um sich, konnte sich befreien und weiter flüchten. Zwischenzeitlich alarmierte Beamte des Polizeikommissariats 36 nahmen sie schließlich vorläufig fest. Bei ihr handelt es sich um eine 44-jährige, polizeibekannte Tunesierin.

Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen fanden die Beamten Diebesgut, das dem 69-Jährigen zugeordnet werden konnte (u.a. Bekleidungsgegenstände). Darüber hinaus führte sie zwei Taschen bei sich, in denen sich Gegenstände (u.a. persönliche Papiere) befanden, die bereits einem Schrankaufbruch in Norderstedt zugeordnet werden konnten. Weiterhin führte sie eine geringe Menge Marihuana bei sich.

Da Anhaltspunkte dafür bestanden, dass die Tatverdächtige zur Tatzeit unter dem Einfluss alkoholischer oder anderer berauschender Mittel stand, wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt. Bei den am Polizeikommissariat 36 durchgeführten polizeilichen Maßnahmen leistete die 44-Jährige noch Widerstand.

Beamte des zuständigen Einbruchdezernats (LKA 142) und der Soko Castle übernahmen die weiteren Ermittlungen. Sie führten die Tatverdächtige einem Haftrichter zu.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Abb.

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