Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (804) WM 2006, Bilanz der nichtpolizeilichen Einsatzkräfte am 15.06.2006, Stand 22.00 Uhr

    Nürnberg (ots) - Ruhiges und störungsfreies Fußballfest in
Nürnberg.

    Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen (Rotes Kreuz,
Malteser Hilfsdienst, Arbeiter Samariter Bund, Johanniter
Unfallhilfe, DLRG), Technisches Hilfswerk und Bundeswehr blicken auf
einen friedlichen und ruhigen Tag in der WM-Stadt Nürnberg zurück.

    Trotz einer sehr hohen Besucherzahl auf dem FIFA Fanfest (nach
Angaben des Veranstalters ca. 40.000 Fußballfans) und im
ausverkauften WM-Stadion Nürnberg hatten die Hilfsorganisationen
lediglich 25 sanitätsdienstliche Hilfeleistungen aufgrund von
kleineren Verletzungen und Kreislaufproblemen zu erbringen. Der
Rettungsdienst meldete im Stadtgebiet von Nürnberg einen normalen
Einsatztag.

    Bereits im Vorfeld des Spiels wurde die Feuerwehr zu einem
Wohnmobil eines englischen Fans in Stadionnähe gerufen. Eine
überhitzte Herdplatte hatte dort zu einem Kleinbrand geführt, der
jedoch schnell gelöscht wurde.
Im Stadtgebiet Nürnberg verzeichnete die Feuerwehr keine
außergewöhnlichen Vorkommnisse.

    Wenn auch keine größeren Einsätze abzuarbeiten waren, so mussten
doch zahlreiche kleinere Problemchen von den eingesetzten Einheiten
gelöst werden.
So wurde unter anderem von einer Bootsbesatzung des Technischen
Hilfswerks ein führerloses Tretboot auf dem Dutzendteich geborgen.

    Für kurzfristige Anspannung sorgte im Führungsstab der
nichtpolizeilichen Einheiten gegen 15.00 Uhr eine Gewitterwarnung. Es
stand zu befürchten, dass ein herannahendes Unwetter mit starken
Winden, heftigem Regen und Hagelschauern den Betrieb des
FIFA-Fanfestes gefährden würde. Von Veranstalter, Polizei und dem
Führungsstab der nichtpolizeilichen Einsatzkräften eingeleitete
vorsorgliche Notfallmaßnahmen waren jedoch nicht mehr notwendig, da
die Gewitterfront sich auflöste und Nürnberg nicht erreichte.

    Am heutigen Einsatz waren ca. 2100 Helfer aus ganz Bayern
beteiligt. Davon waren etwa die Hälfte ehrenamtliche Kräfte.


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