Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2042) Bei Messerstecherei schwer verletzt - hier: Aktueller Ermittlungsstand

      Nürnberg (ots) - Wie mit OTS 2033 berichtet, erlitt ein
18-jähriger Nürnberger am Freitag, 02.11.2001, gegen 21.15 Uhr,
durch zwei Messerstiche schwere Verletzungen.

    Der junge Mann hatte zusammen mit ca. 20 etwa Gleichaltrigen eine Geburtstagsfeier im Stadtteil Nürnberg-Mögeldorf besucht. Dabei wurde offensichtlich auch reichlich Alkohol konsumiert. Aus noch nicht bekannten Gründen kam es zwischen einigen Gästen zum Streit und schließlich kamen zwei oder drei Personen überein, die Angelegenheit auf der Straße auszutragen. Im Bereich der Einmündung Schmausenbuck-/Freiligrathstraße kam es dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung, weshalb ein 16-Jähriger seinen 18-jährigen Bruder von zu Hause zu Hilfe holte. Dieser wohnt in der Nähe.

    Nach den bisherigen Ermittlungen soll dann plötzlich ein Messer im Spiel gewesen sein. Der 18-jährige Bruder gab zu, ein Mal in den Körper seines gleichaltrigen Gegenübers gestochen zu haben. Er selbst erlitt bei der Auseinandersetzung eine massive Schnittverletzung am Unterschenkel, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

    Der schwer Verletzte hatte durch den Messerstich eine Lungenverletzung davongetragen. Im Krankenhaus stellte sich ferner heraus, dass eine sieben Zentimeter lange abgebrochene Messerklinge in seinem Kopf steckte. Inzwischen besteht keine akute Lebensgefahr mehr bei dem 18-Jährigen. Vernommen konnte er bisher noch nicht werden.

    Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Es sind jedoch noch zahlreiche weitere Vernehmungen erforderlich. Auch werden eventuelle Zeugen, die den Vorfall auf der Straße beobachteten, gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter Telefon (0911) 211-3333 in Verbindung zu setzen.

    Die Staatsanwaltschaft Nürnberg stellte Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen des versuchten Tötungsdeliktes. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg ordnete Untersuchungshaft an.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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