Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1794) Erster bayerischer Blitzmarathon - Fazit

Mittelfranken (ots) - Nachdem der Startschuss für den 24-Stunden-Blitzmarathon und die einwöchige Schwerpunktkontrollaktion durch Herrn Innenminister Herrmann gegeben wurde, zieht die Mittelfränkische Polizei nun eine erste Bilanz. Rund 99 % der Verkehrsteilnehmer fuhren erfreulicherweise beanstandungslos.

Eine durchweg positive Bilanz kann für den Raum Mittelfranken im Bereich der Geschwindigkeitsverstöße gezogen werden. Bei über 50.300 durchfahrenden und kontrollierten Fahrzeugen kam es lediglich zu 181 Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen und 523 Verwarnungen. Das führte schließlich zu einer Beanstandungsquote von unter 1,3 %. Die absoluten Spitzenreiter wurden im Bereich einer 100-Stundenkilometerbegrenzung mit 175 gemessen und im Bereich einer 50-Stundenkilometerbeschränkung mit 102 km/h.

Während es im Bereich des Abschnittes Mitte (Nürnberg/Fürth/Landkreis Fürth) bei einer Beanstandungsquote von unter 1 % blieb (37 Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen, 181 Verwarnungen), beanstandeten die Kollegen des Abschnittes West 23 Fahrer mit Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen und 67 Verwarnungen (Beanstandungsquote 1,55 %). Im Abschnitt Ost stiegen die Zahlen nur geringfügig. Bei annähernd 21.000 durchfließenden Fahrzeugen kam es zu 121 Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen und 275 Verwarnungen (Beanstandungsquote 1,9 %). Die Unterschiede dürften sich aus den regionalen Gegebenheiten ergeben.

Der Spitzenreiter im Bereich des Abschnittes West wurde durch die Beamten der Polizeiinspektion Gunzenhausen bei erlaubten 100 mit 153 km/h gemessen. Im Gebiet der Polizeiinspektion Höchstadt war der schnellste bei erlaubten 50 mit 102 Stundenkilometern unterwegs.

Zudem nahmen die Beamten auch weitere Verstöße auf. Dazu zählten 24 Gurtverstöße, eine Fahrt unter Einfluss von Drogen und 11 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Um auch weiterhin ein Bewusstsein für die gefahrenen Geschwindigkeiten zu erzielen, dauern die Messungen auch in der kommenden Woche (Schwerpunktkontrollwoche) und darüber hinaus an. Dies soll dazu führen, die Hauptunfallursache "überhöhte und unangepasste Geschwindigkeit" zu senken und dadurch die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Mittelfrankens Straßen weiter zu minimieren.

Simone Wiesenberg/gh

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