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POL-MFR: (510) Mann durch Messerstich schwer verletzt

Höchstadt (ots) - Ein Jugendlicher (17) ist dringend verdächtig, Freitagnacht (22.03.2013) in Höchstadt (Landkreis Erlangen-Höchstadt) einen Mann (31) durch einen Messerstich schwer verletzt zu haben. Der 17-Jährige kam in Haft.

Kurz nach 23:00 Uhr war der 31-Jährige mit dem Fahrrad auf dem Nachhausweg. In einem Wohngebiet im Süden Höchstadts stellte sich ihm ein unbekannter Jugendlicher in den Weg, sodass der Mann gezwungen war vom Rad zu steigen. Im Hintergrund hielt sich noch ein etwa gleichaltriges Pärchen auf, ohne sich jedoch an dem Geschehen zu beteiligen. Der Jugendliche begann den Mann zu stoßen, worauf sich dieser wehrte. Unvermittelt stach der Jüngere seinem Gegenüber mit einem Klappmesser in den Unterleib. Daraufhin flüchtete das Opfer mit dem Fahrrad nach Hause.

Ein Familienangehöriger brachte den zu diesem Zeitpunkt lebensgefährlich Verletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Die währenddessen verständigten Beamten der Polizeiinspektion Höchstadt fahndeten mit Unterstützungskräften und einem Diensthund zunächst erfolglos nach dem Unbekannten.

Im Laufe des Vormittages (23.03.2013) nahmen Beamte der PI Höchstadt einen17-Jährigen fest, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Mordkommission der Kripo Erlangen. Hier legte der Jugendliche ein Geständnis ab. Die Tatwaffe will er weggeworfen haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der Beschuldigte einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Erlangen überstellt, der Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erließ.

Die Ermittlungen der Kripo Erlangen dauern an. Nach derzeitigen Erkenntnissen befindet sich das Opfer zwischenzeitlich außer Lebensgefahr. / Robert Sandmann

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