Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg

POL-NI: Schockanrufe in russischer Sprache - Nienburgerin wird Opfer dieser Betrugsmasche -Warnhinweis im Download-

POL-NI: Schockanrufe in russischer Sprache - Nienburgerin wird Opfer dieser Betrugsmasche 
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Ihre Polizei warnt!

Nienburg (ots) - NIENBURG (mie) - Am Donnerstagmittag, 09.01.14, wurde eine Nienburgerin Opfer eines Schockanrufers in russischer Sprache und um 10.000 Euro betrogen.

Gegen 13.00 Uhr klingelte bei der 83-Jährigen das Telefon. Der Anrufer gab sich als Sohn aus und vor, einen Unfall mit Personenschaden verursacht zu haben und nur durch die Zahlung von 25.000 Euro vor einer Anzeige und dem Gefängnis bewahrt werden zu können. Die Nienburgerin misstraute wegen der befremdlichen Stimme zunächst dem Anrufer, der dies mit Gesichtsverletzungen erklärte und das Gespräch deshalb von seinem angeblichen Rechtsanwalt weiter führen ließ.

Die Seniorin glaubte den Angaben und übergab einem Mann, der bei ihr zuhause in der Waldenburger Straße gegen 14.00 Uhr erschien, 10.000 Euro. Der Geldabholer wurde von der Geschädigten mit 20 bis 25 Jahre alt, 170 cm groß, schlank, langem Gesicht, bekleidet mit grauem Pullover und grauer Hose beschrieben.

"Das Opfer wurde die ganze Zeit über am Telefon gehalten. Erst als die Geldübergabe erfolgt war, wurde das Gespräch beendet", führt Gabriela Mielke, Polizeipressesprecherin, aus. Anschließend rief die Geschädigte bei ihrer Schwiegertochter an und musste erfahren, dass sie auf Betrüger reingefallen war.

Diese Betrugsmasche, der sogenannte russische Enkeltrick, kommt immer wieder vor. Die Betroffenen sind in Russland und Kasachstan geboren und wurden vermutlich wegen ihres Namens von den Betrügern aus dem Telefonbuch ausgesucht. In der Regel werden an einem Tag in kurzer Abfolge mehrere dieser Anrufe getätigt. Die Polizei Nienburg bittet daher mögliche weitere Geschädigte und Zeugen, denen der Geldabholer oder verdächtige Fahrzeuge aufgefallen sind, sich unter 05021/97780 zu melden.

"Wir warnen vor allem Bürgerinnen und Bürger mit osteuropäischem familiären Hintergrund vor dieser Betrugsmasche. Wir raten, keine größeren Bargeldbeträge zu Hause zu deponieren, denn darauf spekulieren die Täter", so Mielke abschließend.

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