Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden

POL-HM: Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden

Kriminaldirektor Ralf Leopold, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, und Polizeioberrat Jens Kozik, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, stellen die Zahlen der "Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)" für 2017 vor
Kriminaldirektor Ralf Leopold, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, und Polizeioberrat Jens Kozik, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, stellen die Zahlen der "Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)" für 2017 vor

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Hameln/Weserbergland (ots) - Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden: Positive Entwicklung in weiten Bereichen - Spitzenwerte in den Aufklärungsquoten - deutliche Senkung von Wohnungseinbrüchen - weiterhin hohes Sicherheitsniveau

Kriminaldirektor Ralf Leopold, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, und Polizeioberrat Jens Kozik, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, haben heute gemeinsam der Öffentlichkeit und den Medien die Zahlen der "Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)" für 2017 vorgestellt.

Sowohl Ralf Leopold als auch Jens Kozik stellten dabei positive Entwicklungen und Herausforderungen für die Polizei in Bezug auf die Sicherheit in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden dar.

"Mit einer Aufklärungsquote von fast 72 Prozent wurde ein bislang nicht dagewesener Spitzenwert erreicht", freut sich Polizeichef Leopold. Leopold weiter: "die Anzahl der Rohheitsdelikte als auch die Anzahl der Opfer ist zurückgegangen". "Die Gefahr in unseren beiden Landkreisen Opfer einer Straftat zu werden ist niedriger als in anderen Teilen des Landes", stellt der Inspektionsleiter deutlich heraus.

Auch bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls kann die Polizeiinspektion Erfolge vermelden: "Nachdem die Anzahl der Wohnungseinbrüche in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist konnten wir im Jahr 2017 erstmals wieder einen Rückgang der Fallzahlen erreichen. Zugleich hat sich die Aufklärungsquote sehr deutlich erhöht", betonte der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Jens Kozik. Unsere Bemühungen haben sich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt!"

Der Rückgang der Taten lässt sich unter anderem auf die Kontrollaktivitäten in der Polizeidirektion Göttingen im vergangenen Jahr zurückführen, in deren Verlauf rund 3800 Fahrzeuge und rund 5000 Personen kontrolliert wurden. Diesen erfolgreichen Weg setzen wir auch im Jahr 2018 fort", sagte Polizeipräsident Uwe Lührig.

"Wir haben auch im Jahr 2017 wieder einen wichtigen Beitrag für ein ausgeprägtes Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in unserer Polizeidirektion geleistet. Ich möchte mich dafür ganz ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeidirektion Göttingen für ihr außergewöhnliches Engagement bedanken, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr Straftaten bekämpfen und aufklären. Nur dadurch ist es uns gelungen, innerhalb der Polizeidirektion Göttingen die Aufklärungsquote aus dem letzten Jahr erneut um 1,5 Prozentpunkte auf 64,03 % zu steigern und gleichzeitig die Fallzahlen um fast 8 % zu senken" bewertet der Polizeipräsident die Zahlen in seinem Zuständigkeitsbereich.

Ohne hier detailliert auf die Statistikzahlen einzugehen, die im Einzelnen dem anhängenden pdf-Dokument zu entnehmen sind, ergeben sich aus der polizeilichen Kriminalstatistik für den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion (Landkreis Hameln-Pyrmont und Landkreis Holzminden) für das vergangene Jahr zusammenfassend folgende Kernaussagen:

   - Das Sicherheitsniveau in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und 
     Holzminden ist nach wie vor hoch. Das Risiko, im 
     Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / 
     Holzminden Opfer einer Straftat zu werden, liegt deutlich unter 
     dem Landesschnitt. Die Häufigkeitszahlen belegen, dass die 
     Bürgerinnen und Bürger in beiden Landkreisen vergleichsweise 
     sicher leben. 
   - Die Anzahl der Straftaten ist im Vergleich zum Vorjahr leicht 
     gestiegen, bewegt sich mit 12.807 Delikten im 
     10-Jahres-Vergleich aber nach wie vor auf einem niedrigen Stand. 
   - Die Aufklärungsquote hat mit 71,82% einen bisher nicht 
     dagewesenen Spitzenwert erreicht. 
   - Sowohl die Anzahl der Rohheitsdelikte als auch die Anzahl der 
     registrierten Opfer ist zurückgegangen und bewegt sich im 
     zehnjährigen Vergleich auf niedrigem Niveau. 
   - Die Anzahl der Wohnungseinbrüche konnte im vergangenen Jahr 
     deutlich um mehr als 15% gesenkt werden. Zugleich wurde die 
     Aufklärungsquote um mehr als 10% gesteigert. Die umfangreichen 
     Bemühungen der Polizei zur Bekämpfung des 
     Wohnungseinbruchdiebstahls zahlen sich aus. 
   - Die Anzahl der Diebstähle markiert zum dritten Mal in Folge eine
     Tiefststand im Vergleich der vergangenen 10 Jahre. Sowohl im 
     Bereich des einfachen, als auch im Bereich des schweren 
     Diebstahls sind die Fallzahlen erneut zurückgegangen. Die 
     Aufklärungsquoten bewegen sich in beiden Bereichen über dem 
     Landesschnitt. 
   - Die Anzahl der durch Minderjährige begangenen Straftaten 
     ("Jugendkriminalität") ist - entsprechend dem Landestrend - auch
     in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden gestiegen. Die 
     Fallzahlenanstiege können den Bereichen zugeordnet werden, in 
     denen jugendtypisches Fehlverhalten ohnehin am häufigsten 
     auftritt. Herausragende Einzelfälle waren in 2017 nicht zu 
     verzeichnen. 
   - Zum zweiten Mal in Folge wurden in 2017 mehr als 1.000 Verstöße 
     gegen das Betäubungsmittelgesetz bearbeitet. Dies ist allerdings
     nicht zwingend einer weiter um sich greifenden 
     Drogenproblematik, sondern vielmehr einer Schwerpunktsetzung 
     innerhalb der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden zuzuschreiben, 
     wodurch eine nochmals höhere Anzahl an tatsächlich begangenen 
     Verstößen - insbesondere im Bereich der jugendlichen Täter - 
     aufgedeckt werden konnte. 
   - Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an der Gesamtzahl 
     der ermittelten Tatverdächtigen ist nach einem über einige Jahre
     anhaltenden kontinuierlichen Anstieg im Jahr 2017 erstmals 
     leicht zurück gegangen. Gleiches gilt für die Anzahl der durch 
     Flüchtlinge begangenen Straftaten. 

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