Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Ergebnis des angekündigten Schwerpunkteinsatzes der Polizeiinspektion Hildesheim zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen und Kriminalitätsgeschehen

Hildesheim (ots) - Landkreis Hildesheim. (clk.) Der für gestern in den örtlichen Medien angekündigte PPS-Schwerpunkteinsatz (Police-Pilot-System) der Hildesheimer Polizei zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen wie "Geschwindigkeitsüberschreitung, falsches Überholen, Abstandsfehlverhalten und Alkohol- und Drogenbeeinflussung" mit Unterstützung durch Kräfte aus Göttingen, Hameln-Pyrmont/Holzminden, Hannover und Goslar, ist um 22:00 Uhr beendet worden. Der Einsatz ist Teil der Niedersächsischen Verkehrssicherheitsinitiative (VSI 2020) der die Erhöhung der Verkehrssicherheit und dabei insbesondere die Reduzierung der Anzahl getöteter und schwerverletzter Verkehrsteilnehmer vorsieht. Einen wesentlichen Ansatz bietet dabei die polizeiliche Verkehrsüberwachung zur Bekämpfung der genannten Hauptunfallursachen.

Überwacht worden sind die Streckenbereiche BAB 7 ( Hannover bis Seesen und umgekehrt ), der BAB 37 ( Messestutzen ), BAB 39 (Salzgitter-Dreieck). Weiterhin wurde das Bundestraßennetz im Landkreis Hildesheim an Unfallschwerpunkten und -brennpunkten, an denen es immer wieder zu schweren Unfällen kommt, kontrolliert.

Hierzu wurden gestern um 14:30 Uhr auf Nachfragen in einer Zwischenbilanz folgende Zahlen herausgegeben.

Vermutlich aufgrund regen Verkehrs auf der BAB 7 und den Bundesstraßen 3 und 6 wurden insgesamt weniger Verstöße festgestellt.

Hier die herausragenden Verstöße:

1. BAB 7, ein Fahrzeugführer aus Geisa mit VW unterwegs. Im Bereich einer 80er-Zone mit 62 km/h drüber. Mindestens 440 EUR, 4 Punkte und 2 Monate Fahrverbot

2. B 6 Fahrtrichtung Hannover, 70-er Zone, 53 km/ h drüber. Mindestens 240 EUR, 4 Punkte und 1 Monat Fahrverbot

3. BAB 7, Fahrtrichtung Süd, 80er -Zone, 44 km/h drüber. Mindestens 160 EUR, 3 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

Bis zum Anbrechen der Dunkelheit waren insgesamt 23 Fahrzeugführer aufgefallen. Am Zwischenergebnis der herausragenden Verstöße änderte sich jedoch nichts mehr. Zu den drei bereits genannten drei Rasern sind sechs weitere hinzugekommen, die demnächst von der Ordnungsbehörde Post mit der Nachricht erhalten, ihre Fahrerlaubnis für einen gewissen Zeitraum abzugeben. Ein 23-Jähriger junger Mann fuhr mit 132 km/h durch die Autobahnbaustelle. Er war somit nicht nur viel zu schnell unterwegs, sondern stand auch noch unter Drogeneinfluss. Er hatte seinen Angaben nach am Vortage einen "Joint" geraucht. Die Folge wird ein Bußgeld von 500 EUR, ein Monat Fahrverbot und vermutlich auch die MPU sein. Weitere Verstöße stellten die Beamten durch Benutzen von Handys und Gurtverstößen fest. Die Polizei Hildesheim wird entsprechende Verkehrskontrollen fortsetzen.

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