Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 070129 - 0118 Frankfurt-Rödelheim: Erschossener Radfahrer identifiziert und Suche nach zwei Tatverdächtigen eingeleitet - 5.000 EUR Belohnung ausgesetzt - Lichtbild des Getöteten beigefügt

bild zu meldung nr. 0118 vom 29. Januar 2007

    Frankfurt (ots) - Wie den Medien bereits bekannt, wurde am vergangenen Samstagabend, dem 27. Januar 2007, gegen 18:55 Uhr, am südlichen Uferweg der Nidda ein junger Mann durch einen Spaziergänger neben seinem Mountainbike liegend und nicht mehr ansprechbar aufgefunden.

    Die Örtlichkeit, die sich zwischen Marquardstraße und Rebstöcker Weg in der Nähe einer Holzbrücke befindet, wird überwiegend durch Fußgänger, Radfahrer, Jogger und Hundebesitzer des angrenzenden Stadtteils Rödelheim frequentiert.

    Auf Grund der äußeren Umstände wurde zunächst ein Sturz vom Rad angenommen, bei dem das Opfer sich entsprechende Kopfverletzungen zuzog. Ein herbeigerufenes Rettungsfahrzeug transportierte den Verletzten zur ärztlichen Versorgung in das nächste Krankenhaus. Hier wurde dann bei einer Untersuchung eine Schussverletzung im Kopf festgestellt. Diese Feststellung wurde der Polizei übermittelt, so dass ab diesem Zeitpunkt zumindest von einem versuchten Tötungsdelikt auszugehen war. Die Mordkommission übernahm daraufhin die weiteren Ermittlungen. U. a. wurden erste Spuren noch in der Nacht gesichert und der Tatort weiträumig abgesperrt. Diese Maßnahmen wurden am Sonntagmorgen fortgesetzt und der Bereich um den Tatort bei Tageslicht weiter abgesucht. So kamen zwei Spürhunde sowie zwei Taucher zum Einsatz. Parallel dazu liefen die Identifizierungsmaßnahmen bezüglich des bisher noch unbekannten Opfers an, das keinerlei Ausweispapiere bei sich hatte. Erst am Sonntagnachmittag erklärten die behandelnden Ärzte den Angeschossenen für Tod. Am Montagvormittag erfolgte die durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt angeordnete Obduktion, die zum Ergebnis hatte, dass das Opfer einen zum Tod führenden Kopfschuss erlitten hat. Heute Vormittag konnte der Getötete durch einen Familienangehörigen, der seit Wochen keinen direkten Kontakt mehr herstellen konnte, identifiziert werden.

    Es handelt sich bei dem Opfer um einen 22-jährigen gebürtigen Kosovoalbaner, der möglicherweise in Frankfurt oder Umgebung gewohnt hat. In Verbindung mit dem veröffentlichten Lichtbild des Opfers erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf den bisherigen Aufenthaltsort sowie den Freundes- und Bekanntenkreis. Auf Grund der bisherigen Ermittlungsergebnisse dürfte die Tat im Zusammenhang mit Drogengeschäften des Opfers stehen.

    Zwischenzeitlich konnten Zeugen ermittelt werden, die zur tatrelevanten Zeit am Samstagabend zwischen 18.15 Uhr und 18.30 Uhr zwei junge Männer über die Holzbrücke der Nidda in die Marquardstraße in Richtung Rödelheimer Bahnhof haben flüchten sehen. Auch diesbezüglich bitten die Mordermittler die Bevölkerung um Mithilfe und Hinweise auf die Flüchtigen.

    Zeugen, die diese Personen haben wegrennen sehen bzw. näher beschreiben können, sollten sich unter der Telefonnummer 069-75554510 an den Kriminaldauerdienst oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.

    Zwischenzeitlich hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt für die Ermittlung und Ergreifung des oder der Täter eine Belohnung in Höhe von 5.000 EUR ausgesetzt.

    Hinweis: Bitte das Lichtbild veröffentlichen. (Jürgen Linker, 069-75582100)

    Rufbereitschaft hat Herr Füllhardt, Telefon 0173-6597905


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