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13.05.2005 – 12:15

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Pressebericht PP Ffm. vom 13.5.2005

    Frankfurt (ots)

050513 – 471 Frankfurt-Stadtgebiet: 25-Jähriger wegen des Verdachts des BTM-Handels festgenommen

    Bei Recherchen auf der hiesigen Drogenszene wurde den Fahndern des Rauschgiftkommissariates von Abhängigen immer wieder von einem etwa 25-Jährigen erzählt, der als Verkäufer von Heroin auftreten würde.

    In den Abendstunden des 12. Mai 2005 gelang es schließlich den eingesetzten Beamten den Gesuchten, der nur anhand verschiedener Beschreibungen bekannt war, in der Gießener Straße festzunehmen. Er war dabei beobachtet worden, wie er auf seinem Fahrrad zu einem beabsichtigten Drogendeal erschien.

    Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen wohnsitzlosen Bulgaren, der vier Gramm Heroin und 0,8 Gramm Kokain mit sich führte. Sein Fahrrad sowie rund 1.800 € Bargeld, welches er ebenfalls bei sich trug, wurden beschlagnahmt. Nach den Ergebnissen der bis zum jetzigen Zeitpunkt durchgeführten Ermittlungen, dürfte der 25-Jährige bislang rund 780 Gramm Heroin in mehr als 300 Fällen veräußert haben. Es ist beabsichtigt, den Beschuldigten im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter vorzuführen.

(Manfred Füllhardt/-82116)

050513 – 472 Frankfurt-Nordend: Weitere Festnahmen auf der Drogenszene

    Auch in diesem Fall war es die hartnäckige Ermittlungsarbeit Frankfurter Fahnder, die am Donnerstag, dem 12. Mai 2005 zur Festnahme von drei Personen in einer Wohnung im Nordend führte.

    Der von dem zuständigen Richter ergangene Durchsuchungsbeschluss wurde gestern gegen 19.20 Uhr vollzogen. Neben dem Hauptbeschuldigten, einem 39-jährigen Griechen, waren noch zwei weitere Personen in der Wohnung im Nordend angetroffen worden. Bei ihnen handelt es sich um einen 41-jährigen wohnsitzlosen Griechen sowie um eine 39-jährige wohnsitzlose Usbekin. Dem 39-jährigen Griechen wird vorgeworfen, in der Vergangenheit insbesondere im Bahnhofsviertel mit Heroin gehandelt zu haben. Wie sich herausstellte, bestand gegen den 41-Jährigen noch ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein Abschiebebeschluss. An verschiedenen, über die gesamte Wohnung verteilten Verstecken, konnten insgesamt 50 Gramm Heroin, darunter auch 23 bereits verkaufsfertig für Endabnehmer gemachte Plömbchen, sichergestellt werden. Des weiteren fanden sich noch etwa 2.500 € Bargeld, verschiedenes Verpackungsmaterial sowie 0,2 Gramm Crack. Es ist auch in diesem Fall beabsichtigt, die Festgenommenen im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter vorzuführen.

(Manfred Füllhardt/-82116)

050513 – 473 Berkersheim: Versuchter räuberischer Angriff auf einen Taxifahrer

    Heute morgen gegen 00.30 Uhr wurde ein 49jähriger Taxifahrer aus Offenbach Opfer eines versuchten Raubüberfalls.

    Er hatte kurz zuvor an seinem Taxistand am Stadtkrankenhaus Offenbach zwei unbekannte junge Männer aufgenommen, die den Wunsch äußerten, nach Frankfurt-Bonames gefahren zu werden.

    In Berkersheim, in der Straße Am Dachsberg (Höhe Bushaltestelle Im Steinbügel) forderten die beiden den Fahrer auf, anzuhalten. Anschließend drohte einer der jungen Männer mit einer silberfarbenen Pistole und forderte die Herausgabe von Bargeld.

    Hierauf legte der Überfallene geistesgegenwärtig den 1. Gang ein und fuhr an. Diesen Moment nutzten die verhinderten Räuber, sprangen aus dem anfahrenden Auto und flüchteten in unbekannter Richtung.

    Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

    Die Täter werden wie folgt beschrieben:

    1 Täter: Etwa 22 Jahre alt, 165 – 170 cm groß, schlank. Er trug eine dunkle Baseballkappe, eine dunkle Jacke mit weiß-roten Absetzungen und war bewaffnet mit einer silberfarbenen Pistole. Der Mann sprach Deutsch mit Akzent.

    2 Täter: Ebenfalls 22 Jahre alt, 165 – 170 cm groß, schlank, schwarze kurze blondgesträhnte Haare, gegelt als Igelfrisur. Er hatte einen Brillant im linken Ohr und war mit einer dunklen Tarnhose mit hellem Muster bekleidet; sprach auch Deutsch mit Akzent.

    Hinweise nimmt das Kommissariat 12, Tel. 069/755-51208 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

(Manfred Vonhausen/-82113)

050513 – 474 Autobahn A 661: Falschfahrer verursacht schweren Unfall

    Bei einem Verkehrsunfall auf der A 661 in Höhe Kaiserleikreisel sind in den heutigen frühen Morgenstunden zwei Autofahrer im Alter von 39 und 40 Jahren schwer verletzt worden.

    Ersten Ermittlungen zufolge war gegen 02.25 Uhr nach Angaben von mehreren Zeugen der 40-Jährige mit einem Pkw Opel Vectra vermutlich schon an der Anschlussstelle Langen entgegensetzt der Fahrtrichtung auf die aus Richtung Oberursel kommende Fahrspur aufgefahren. Wenig später kollidierte das Auto dann mit einem entgegenkommenden Pkw Opel Corsa, der von einem 39-jährigen Frankfurter gesteuert wurde. Durch die Wucht des Aufpralles schleuderte der Corsa gegen die Mittelleitplanke, der Vectra geriet vor einen in Richtung Darmstadt fahrenden Lkw. Die beiden verletzten Autofahrer wurden nach der Bergung aus ihren völlig demolierten Pkw in verschiedene Krankenhäuser transportiert. Der 38 Jahre alte Fahrer des Lkw Volvo aus Bayern blieb unverletzt.

    Bei dem Unfall entstand beträchtlicher Sachschaden, der auf mehrere tausend Euro geschätzt wird. Beide Fahrzeuge stellte die Polizei sicher und beschlagnahmte den Führerschein des 40-Jährigen. Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die A 661 bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt werden.

    (Karlheinz Wagner/ -82115).

050513 – 475 Westliche Stadtteile: Verdacht des Diebstahls von Postsendungen – 30-jähriger Postbediensteter festgenommen

    Seit Mitte April ist beim zuständigen Fachkommissariat K 24 ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Postbedienstete anhängig. Die in Frankfurt beschäftigten Beschuldigten stehen demnach im Verdacht, im vergangenen Jahr in mindestens 150 Fällen Postpakete gestohlen zu haben, wobei vorwiegend technische Geräte (Notebooks, Handys, Kameras, Bildschirme usw.) abhanden kamen. Der Wert des Diebesgutes beläuft sich nach Feststellungen der Post auf etwa 200.000 Euro.

    Am vergangenen Mittwochabend ging beim 17. Revier der Hinweis ein, wonach ein in diesem Verfahren beschuldigter 30-Jähriger in seiner Wohnung eine Langwaffe aufbewahre. Beamten gelang es wenig später, eine Wohnung in Zeilsheim, die zunächst nicht bekannt war, zu lokalisieren. Eine unverzüglich durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte neben der Auffindung einer Pump-Gun zur Sicherstellung einer größeren Menge technischer Geräte der o.a. Art im Wert von rund 100.000 Euro, die mutmaßlich gestohlen worden waren. Bei einer ersten Überprüfung stellten die Beamten fest, dass zwei Handys einem Paketdiebstahl im Februar 2004 zuzuordnen sind. Zum Abtransport der Gegenstände zum Revier waren mehrere Gruppenwagen der Polizei erforderlich. Mit dem Ziel der Gewinnabschöpfung wurde der neue BMW X 5 des 30- Jährigen im Wert von etwa 50.000 Euro sichergestellt.

    Über das Amtsgericht Frankfurt wurden im Laufe des gestrigen Tages Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen weiterer im genannten Ermittlungsverfahren Beschuldigter bzw. eine ergänzende Durchsuchung der Wohnung des 30-Jährigen erwirkt. Insgesamt waren acht Objekte in Frankfurt, Kronberg, Bad Homburg, Oberursel und Germersheim betroffen. Zahlreiche Gegenstände wurde dabei sichergestellt; die Auswertung dauert noch an.

    Vier bei den Polizeiaktionen festgenommene Mitbeschuldigte des 30- Jährigen wurden nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Für den 30-Jährigen selbst will die Staatsanwaltschaft Frankfurt einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehl stellen.

    (Karlheinz Wagner/ -82115).

Rufbereitschaft: Manfred Feist


ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Frankfurt

Pressestelle
Telefon: 069 / 755 82 110
Fax: 069 / 755 82 109

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