Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Nachmittagsmeldung PP Frankfurt am Main vom 18.10.2004

    Frankfurt (ots) - 041018 – 1129 Bahnhofsgebiet: Blau nicht nur vom Alkohol - Graffiti- Schmierer geschnappt

    Dank der Aufmerksamkeit eines Zeugen konnten Beamte des 4. Reviers am Samstagmorgen gegen 01.05 Uhr in der MoselstraĂźe einen Graffiti- Täter schnappen. Ein Autofahrer, der die Beamten im Bahnhofsgebiet ansprach, hatte kurz zuvor gesehen, wie der Täter mehrere Häuser in der MoselstraĂźe mit einer LacksprĂĽhdose verunstaltete. Die entleerte Dose, so der aufmerksame Zeuge, warf der Mann nach vollbrachter Tat in einen MĂĽlleimer in der TaunusstraĂźe.

    Auf Grund der präzisen Personenbeschreibung trafen die Polizeibeamten den Verdächtigen wenig später unweit des Tatortes an und „beschnupperten“ ihn. Mit dem Ergebnis, dass der 23jährige aus MĂĽhlheim/Main einen deutlichen Zwei-Komponenten-Geruch aufwies: aus dem Mund nach Alkohol und an den Händen nach frischer Farbe.

    Schnell stand nun auch fest, dass die blaugefärbten Fingerkuppen seiner Hände nicht auf die Temperaturen dieser kĂĽhlen Herbstnacht zurĂĽckzufĂĽhren waren, sondern auf den SprĂĽhnebel einer Dose blauer Lackfarbe, die die Beamten kurz danach aus der vom Zeugen beschriebenen MĂĽlltonne fischten. Dazu passte auch der Tascheninhalt des jungen Mannes, bestehend aus sechs verschiedenen SprĂĽhköpfen, einem dicken schwarzen Edding-Stift und einem Teppichmesser.

    Im Zuge der Tatortsuche stellte die Streife anschlieĂźend frische Graffiti-Schmierereien an mehreren Häusern in der TaunusstraĂźe und in der MoselstraĂźe fest. Die Schadenshöhe beträgtmindestens 1000,-Euro.

    Der bisher unbescholtene 23-Jährige äuĂźerte sich zunächst nicht zum Vorwurf der gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen MaĂźnahmen wieder auf freien FuĂź gesetzt. Jetzt prĂĽfen die Beamten der  "AG Graffiti" (Hinweistelefon 069/755- 43600), ob er noch fĂĽr weitere gleichgelagerte Straftaten in Frage kommt.

(Manfred Feist/-82117)

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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