Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 020618 - 0663 Worauf Sie beim Verkauf Ihres "Gebrauchten" achten sollten.

        Frankfurt (ots) - Immer wieder kommt es vor, daß die Freude über
den günstigen Verkauf  eines älteren Autos schnell ins Gegenteil
umschlägt. Dies liegt  daran, daß der Käufer Ihres Wagens diesen
nicht auf seinen Namen  ummeldet. Betroffen hiervon sind vor allen
Dingen die Verkäufer  älterer Fahrzeuge mit einem Wert von bis zu
rund 2.500 Euro. Auch die  in vielen Kaufverträgen getroffene
Vereinbarung "Die Käufer/in  verpflichtet sich zur Ab- oder
Ummeldung innerhalb von drei Tagen"  nutzt Ihnen nichts, wenn sich
der Käufer nicht daran hält. Wird das  Fahrzeug dann mit Ihren
Kennzeichen weitergefahren, zahlen Sie die  Kfz-Steuer, die
Versicherungsprämien und haben den Ärger mit allen  eingehenden
Strafzetteln. Sollte das Fahrzeug ins Ausland verkauft  und dort auf
den Verkäufer angemeldet werden, wird in der Regel an  die hiesige
Zulassungsstelle keine Meldung ergehen. Es ist dann die  Aufgabe des
Verkäufers, die erforderlichen Unterlagen im Ausland zu  besorgen.
Dies ist meist schwierig und zeitaufwendig.

  Der einfachste und sicherste Schutz vor unliebsamen Überraschungen   ist die vorübergehende Stillegung des Fahrzeugs. Sie benötigen dazu   den Fahrzeugbrief, den Fahrzeugschein und die Kfz-Kennzeichen. Die   Gebühr hierfür beträgt zur Zeit 5,60 Euro.

  Oftmals werden bei Verträgen auch falsche Namen und Scheinadressen   angegeben. Vielfach wird auch der Ausweis vergessen und die Bemerkung  angefügt: "Ich habe den Ausweis gerade nicht dabei, ich kann aber  nicht noch einmal kommen, zahle aber jetzt gleich und nehme das Auto  mit." Hier ist höchst Vorsicht geboten.

  Nehmen sie in Ihren Kaufvertrag unbedingt Namen und Anschrift des   Käufers mit auf. Lassen Sie sich in jedem Fall die Personalpapiere   zeigen und fügen sie auch die Nummer der Personalpapiere in den   Kaufvertrag mit ein.

  Fügen Sie auch den Passus mit ein, daß alle Fahrzeugpapiere dem   Käufer übergeben wurden.

  Trotzdem nochmals der Hinweis: Der sicherste Weg, jedem Ärger, der   auf Sie warten könnte, aus dem Weg zu gehen, ist es, für 5,60 Euro   Ihr Fahrzeug vor der Übergabe vorübergehend stillzulegen.  (Manfred Füllhardt/-8015).

  Bereitschaftsdienst:  Karlheinz Wagner, Telefon: 06107-3913, Handy:   0177-23697787 (nach 17.00 Uhr).

  Vorläufig letzte Meldung.


ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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