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10.06.2011 – 11:38

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 110610 - 717 Frankfurt-Bockenheim: Cash-Trapping - Rumäne vorläufig festgenommen

Frankfurt (ots)

Ein 25-jähriger Rumäne ist am Donnerstagabend, den 09. Juni 2011, gegen 22.00 Uhr, als dringend Tatverdächtiger nach einem sogenannten Cash-Trapping an einem Geldautomaten in der Gräfstraße vorläufig festgenommen worden.

Zeugen hatten den 25-jährigen beobachtet, wie er an einer manipulierten Leiste des Ausgabeschachtes hantierte. Sie alarmierten die Polizei. Kurz darauf eintreffende Beamte konnten den Mann noch im Nahbereich der Bank antreffen. Er führte die manipulierte Leiste sowie mutmaßliches Diebesgut in Höhe von 30 EUR mit sich, das sichergestellt wurde. In seiner polizeilichen Vernehmung will sich der Beschuldigte nicht weiter dazu einlassen. Die Ermittlungen des zuständigen K 23 ergaben jedoch, dass er für mindestens acht weitere Manipulationen an Geldautomaten verantwortlich ist. Der in Deutschland wohnsitzlose Rumäne ist in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Er wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert und soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Beim Cash-Trapping wird am Ausgabeschacht des Geldautomaten eine manipulierte Leiste mit Klebestreifen montiert, die die Auszahlung verhindern und für den Kunden den Eindruck eines technischen Defektes am Gerät erweckt. Diese Variante wird vorzugsweise außerhalb der Öffnungszeiten der Banken angewandt, damit sich der Kunde nicht sofort an die Bank wenden kann. Die Täter greifen anschließend das am Geldstreifen hinter der Leiste klebende Geld ab und verschwinden meist unerkannt.

Als Tätergruppierungen sind in der Vergangenheit mehrfach Personen aus dem osteuropäischen Raum aufgetreten, die scheinbar gezielt nach Deutschland einreisen, um diese Straftaten zu begehen. Nach meist nur kurzem Aufenthalt hierzulande kehren sie in ihre Heimatländer zurück und neue Täter werden auf Diebestour geschickt.

Die Kriminalpolizei rät in diesen Fällen:

Die Geldautomaten zeigen in der Regel an "Bitte entnehmen Sie ihr Geld" oder ähnliches und der Automat rattert beim Geldzählen kurz vor der Auszahlung. Sollte trotzdem kein Geld ausgegeben werden, bleiben sie am Automat und verständigen sofort die Polizei am Notruf 110.

Bei "echten" technischen Problemen der Geräte, schalten diese sich in aller Regel komplett ab und geben einen entsprechenden Hinweis auf dem Bildschirm. (André Sturmeit, 069 - 755 82112)

Rückfragen bitte an:

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P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm


 
 
 

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