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30.04.2010 – 07:00

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 100430 - 509 Frankfurt: Solidarität für den Revierleiter

FrankfurtFrankfurt (ots)

In der Medienberichterstattung der vergangenen Woche wurde mitgeteilt, dass dem Hessischen Innenministerium und den Fraktionen des Hessischen Landtags ein anonymer offener Brief zugestellt worden sei, der eventuell von einem Polizeibeamten stammen könnte. Mit dem Schreiben wurde die Leitung des Frankfurter 1. Polizeireviers angegriffen und gegen sie unter anderem "Mobbingvorwürfe" erhoben.

Diese haltlosen Vorwürfe werden von der Kollegenschaft des 1. Polizeireviers entrüstet als von einem "Schmähschreiber" stammend bezeichnet. Die unwahren Behauptungen haben zur aufrichtigen Bestürzung der Beamtinnen und Beamten des Reviers und zu einer spontanen Solidaritätsbekundung für den Revierleiter geführt.

So wurde von den Beamten z. B. ausgeführt, dass das anonyme Schreiben die "...tiefsten Grundfesten polizeilicher Ehre, moralischer Werte sowie Überzeugungen getroffen hat." Der Revierleiter habe "...weder Druck mit Beurteilungen erzeugt, denunziert oder irgendeine Kollegin oder Kollegen anders behandelt als man es sich als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter und was viel wichtiger ist, als Mensch wünscht." Und schließlich: "...um es kurz zu machen, ein Dienststellenleiter wie ich ihn mir wünsche."

Der Polizeipräsident Dr. Achim Thiel: "Nach allem, was mir bisher bekannt ist, trifft das, was im Schreiben steht, nicht zu." Am Donnerstag, 29.04.2010, wurde ein Gespräch mit über 40 Kolleginnen und Kollegen des Polizeireviers geführt, an dem der Polizeipräsident und der Inspekteur der Hessischen Polizei, Udo Münch, teilgenommen haben. Für dieses Gespräch versammelten sich die diensthabenden Beamten, blieben aus dem Nachtdienst auf der Dienststelle oder kamen aus der Freizeit nach Frankfurt. Hier wurde in völliger Offenheit über den Sachverhalt gesprochen und die Beamten betonten tief betroffen ihre Abscheu hinsichtlich des Anonymus und dass sie dem Revierleiter jede Solidarität und Unterstützung zukommen lassen.

Die Polizei in Frankfurt hat den Auftrag, die Sicherheit für die Menschen, die in dieser Stadt leben, zu gewährleisten. Eine Aktion wie dieser anonyme Brief ist geeignet, völlig unbegründet das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Polizei herabzusetzen. Daher wendet sich der Polizeipräsident mit Entschiedenheit gegen das unehrenhafte Interesse des Briefschreibers, Unruhe in die Polizei und damit in die Bevölkerung zu bringen. (Robert Schmitt)

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