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28.01.2010 – 13:27

Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 100128 - 125 Frankfurt-Innenstadt: Polizei befürchtet am kommenden Samstag bei Demo und Fußballspiel gewalttätige Auseinandersetzungen - erhebliche Verkehrsbehinderungen werden erwartet

Frankfurt (ots)

Eine angemeldete Demonstration und das
Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln werden am 
kommenden Samstag die Frankfurter Polizei beschäftigen.
Zur Bewältigung dieser Langen werden Einsatzkräfte aus ganz Hessen 
sowie aus benachbarten Bundesländern erwartet.
Für den frühen Samstagnachmittag, dem 30. Januar, zwischen 13:00 
Uhr und 19:00 Uhr, wurde bei der Versammlungsbehörde der Stadt 
Frankfurt ein Demonstration angemeldet, die an der Universität im 
Stadtteil Bockenheim beginnen soll. Der Veranstalter erwartet 1.500 
Teilnehmer, teilweise Autonome aus dem gesamten Bundesgebiet.
Nach einer Auftaktveranstaltung auf dem Campus der Johann-Wolfgang
Goethe-Universität und weiteren drei Zwischenkundgebungen entlang der
Strecke, wird sich dieser Aufzug über folgende Straßen wieder zurück 
zum Ausgangsort bewegen:
Bockenheimer Landstraße -
Taunusanlage - Junghofstraße - Neue Mainzer Str. - Große Gallusstraße
- Rossmarkt - Börsenstraße - Taubenstraße - Eschersheimer Landstraße 
- Bremer Straße - Reuter Weg - Bockenheimer Landstraße zurück zur 
Ausgangsörtlichkeit Bockenheimer Warte (Uni).
Aufgrund der bundesweiten Mobilisierung befürchtet die Polizei 
einen unfriedlichen Verlauf durch linksorientierte Personen und 
Gruppen, die nicht den friedfertigen Charakter einer Demonstration im
Auge haben, sondern entlang der Demonstrationsstrecke 
Sachbeschädigungen und direkte Angriffe auf Polizeibeamte 
beabsichtigen. Mit einer Anwesenheit von einigen hundert Personen 
dieses Klientels wird gerechnet.
Daher stehen der Frankfurter Polizei für diesen Einsatz einige 
Hundertschaften zur Verfügung, auch erfahrene Einsatzkräfte 
benachbarter Bundesländer.
Teilweise parallel zu dieser Veranstaltung findet um 15:30 Uhr das
Bundesligafußballspiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln 
statt. Es werden rund 51.000 Zuschauer erwartet. Darunter werden sich
auch Problemfans befinden.
Nach Erkenntnissen der Polizei ist das Verhältnis der Problemfans 
beider Mannschaften, die zur Gewalt neigen und diese auch bewusst 
suchen, als feindschaftlich zu bezeichnen. Daher ist das Spiel 
polizeilich als "Risikospiel" eingestuft.
Auch hier sind zwischen dem Hauptbahnhof Frankfurt und den 
sonstigen Bahnhöfen der Umgebung einige hundert zusätzliche 
Einsatzkräfte, einschließlich Bundespolizei, vor, während und nach 
dem Spiel präsent und werden die erforderlichen Maßnahmen treffen.
Durch diese beiden Ereignisse bedingt, wird es in der Innenstadt, 
insbesondere im Umfeld der Demonstrationsstrecke zu erheblichen 
Verkehrsbehinderungen kommen. Die Polizei empfiehlt daher, 
abgestellte Fahrzeuge gegebenenfalls so frühzeitig umzuparken, dass 
diese gegebenenfalls jederzeit benutzt werden können.
Während der gesamten Einsatzdauer muss in der gesamten Innenstadt 
mit einem erhöhten Aufkommen an Polizeifahrzeugen  gerechnet werden.
Verkehrskräfte werden zwar versuchen den Fahrzeugverkehr rechzeitig 
ab- oder umzuleiten, trotzdem muss in den Nachmittagsstunden bis in 
den frühen Abend hinein mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in
Frankfurt am Main gerechnet werden.
Die Polizei wird die aktuelle Verkehrssituation über die bekannten 
Radiosender mit Verkehrswarnfunk zeitnah bekannt geben.
Grundsätzlich gilt die Empfehlung, möglichst öffentliche 
Verkehrsmittel zu benutzen oder weiträumig die Innenstadt zu 
umfahren.
(Jürgen Linker, 069-75582100)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm





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