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POL-KS: Große Lkw-Kontrolle in Baunatal: Zwölf mussten stehen bleiben; ein Fahrer seit 17 Stunden am Steuer

POL-KS: Große Lkw-Kontrolle in Baunatal: Zwölf mussten stehen bleiben; ein Fahrer seit 17 Stunden am Steuer
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Kassel (ots)

Baunatal (Landkreis Kassel):

Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal führten am Mittwoch eine große Kontrolle des Schwerlastverkehrs in der Hunsrückstraße in Baunatal durch. Dabei erhielten die fachkundigen Polizisten Unterstützung von Polizeibeamten aus dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Außerdem beteiligten sich Mitarbeiter des Bundesamts für Güterverkehr und des Regierungspräsidiums Kassel an der Kontrolle. In der Zeit von 9 bis 15 Uhr wurden insgesamt 28 Fahrzeugkombinationen angehalten und kontrolliert, bei denen es sich fast ausschließlich um schwere Lkw und Sattelzüge handelte. Zwölf Fahrzeuge oder deren Fahrer, also knapp die Hälfte, mussten wegen verschiedener Beanstandungen stehen bleiben. Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt, bis die technischen Mängel behoben, die Ladung gesichert oder der Fahrer ausgetauscht wurde.

In 13 Fällen wurden die Fahrzeuge wegen technischer Mängel wie abgefahrenen oder beschädigten Reifen sowie wegen elektrischer Mängel beanstandet. Bei fünf anderen Verstößen war die Ladung nicht ausreichend oder gar nicht gesichert. Sechs Lkw mussten wegen Abweichungen bei den Fahrzeugabmessungen beanstandet werden. Bei den Auswertungen der Fahrtenschreiber stellten die Beamten 13 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest. Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrer aus der Türkei, der seit 17 Stunden am Steuer eines Sattelzugs unterwegs war. Dies zieht nun ein Bußgeld im fünfstelligen Bereich nach sich. Des Weiteren wurde bei einem anderen Fahrer ein Fall der illegalen Beschäftigung festgestellt, der nun Ermittlungen des Zolls zur Folge hat. Auch einen Rollerfahrer aus Baunatal hielten die Polizisten an, der nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Da der 31-jährige Zweiradfahrer zudem offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er die Beamten zur Blutentnahme auf das Revier begleiten. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Rückfragen bitte an:

Ulrike Schaake
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Tel. 0561-910 1021

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Telefon: +49 561-910-0
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