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05.06.2018 – 11:19

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: +++Aktuell+++ Kassel: Heute bereits mehrere Anrufe von falschen Polizeibeamten; Polizei warnt vor Betrugsmasche

Kassel (ots)

Die Kasseler Polizei warnt aktuell vor Anrufen durch falsche Polizeibeamte. Am heutigen Dienstagvormittag meldeten sich bereits drei Kasseler Senioren, die eine solchen Anruf erhalten hatten, die Betrugsmasche jedoch glücklicherweise rechtzeitig durchschauten. Es ist davon auszugehen, dass die Täter noch weitere Personen angerufen haben oder anrufen werden. Die Polizei bittet potentielle Opfer, insbesondere aber deren Angehörige, besonders aufmerksam zu sein und im Zweifel immer die echte Polizei zu verständigen. Tipps zum Schutz vor der Betrugsmasche finden Sie am Ende dieser Pressemitteilung.

Betrügerische Anrufe in Helleböhn, Wehlheiden und Kirchditmold

Bei den drei betrügerischen Anrufen, die der Kasseler Polizei am heutigen Vormittag bislang von Senioren aus der Heiligenbergstraße im Stadtteil Helleböhn, der Bantzerstraße in Wehlheiden und der Christbuchenstraße in Kirchditmold gemeldet worden sind, schilderte ein vermeintlicher Oberkommissar - in Wahrheit ein Betrüger - am Telefon von der Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers ganz in der Nähe. In dessen Rucksack habe man angeblich auf einem Zettel auch den Namen des angerufenen Seniors entdeckt, weshalb man sich nun um dessen Wertsachen sorge. Mit dieser Lügengeschichte möchten die Betrüger allerdings nur in Erfahrung bringen, über welche Bargeldbeträge oder Wertsachen die potentiellen Opfer spontan verfügen. Danach folgen in der Regel viele weitere Anrufe, bei denen die Täter ein Vertrauensverhältnis zu den Angerufenen aufbauen, um deren Habseligkeiten ergaunern zu können.

Tipps zum Schutz vor falschen Polizeibeamten

   - Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder 
     Wertgegenständen im Haus. 
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder 
     familiären Verhältnissen preis. 
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     einfach auf. 
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt. 
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige. 
   - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der 
     die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer 
     der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die 
     Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem
     Anrufer unbedingt zuvor. 
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. 

Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: 0561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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