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19.06.2017 – 13:11

Polizeidirektion Bad Segeberg

POL-SE: Norderstedt
Polizei beschlagnahmt in vier Fällen Führerschein von alkoholisierten Fahrzeugführern

Bad Segeberg (ots)

Am vergangenen Wochenende beschlagnahmten Beamte des Polizeirevieres Norderstedt in vier Fällen den Führerschein von alkoholisierten Fahrzeugführern. Gegen alle Fahrer wurden Strafverfahren eingeleitet. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. In einem Fall wurde zusätzlich eine Sicherleistung erhoben. Bei einem unter Alkoholeinfluss verursachten Verkehrsunfall wurde ein Unfallbeteiligter schwer verletzt.

Am Freitag, den 16. Juni 2017, befuhr der Fahrer eines Pkw Opel Omega gegen 18 Uhr vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit die Poppenbütteler Straße in Richtung Schleswig-Holstein-Straße und stieß im Einmündungsbereich Treenestraße mit einem von rechts einbiegenden Pkw Mercedes E-Klasse zusammen. Die 54-jährige Fahrerin des Pkw Mercedes wurde dabei leicht, ihr 77-jähriger Beifahrer schwer verletzt. Eine hinzugerufene Rtw-Besatzung versorgte den Verletzten noch am Unfallort.

Der 49-jährige Fahrer des Pkw Opel blieb unverletzt, verursachte aber beim Abstellen seines Fahrzeuges in einer anliegenden Grundstücksauffahrt noch zusätzlich Sachschaden an einer Mauer und einem Auffahrtstor.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten Atemalkohol bei dem Opel-Fahrer aus Norderstedt, woraufhin ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Daraufhin wurde gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Schadenshöhe liegt bei etwa 15.500 Euro.

Gegen 19 Uhr am Freitagabend hatte ein Zeuge der Polizei einen in Schlangenlinien fahrenden Pkw Mercedes Sprinter auf dem Hummelsbütteler Steindamm gemeldet. Die eintreffenden Beamten stellten bei der Kontrolle des Fahrers Atemalkohol fest und führten bei dem 41-Jährigen aus Norderstedt einen Atemalkoholtest durch. Der gemessene Wert lag bei knapp 1,5 Promille, weshalb ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet wurde.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 17./18. Juni 2017, überprüften Polizeibeamte gegen 23:30 Uhr auf der Segeberger Chaussee den 36-jährigen Fahrer eines Pkw Hyundai i30, der laut Zeugenangaben unbeleuchtet und in Schlangenlinien fuhr. Auch hier bemerkten die Beamten Atemalkohol und führten daraufhin einen Atemalkoholtest bei dem Fahrer aus Hamburg durch. Der Test ergab einen Wert von knapp 1,9 Promille, so dass sich der 36-Jährige in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten muss.

In der Nacht von Sonntag auf Montag, 18./19. Juni 2017, kontrollierten Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr auf der Ulzburger Straße den Fahrer eines Pkw VW Passat, welcher durch langsames Fahren auffiel. Bei der Überprüfung des 44-jährigen, polnischen Fahrers nahmen die Beamten Atemalkohol wahr. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille, weshalb gegen den 44-Jährigen mit Wohnsitz in Polen ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet wurde. Weiterhin ordnete die Staatsanwaltschaft Kiel die Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro an.

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