Polizei Düsseldorf

POL-D: Studentendemo in Düsseldorf - Festnahmen

    Düsseldorf (ots) - Sachbeschädigungen und Körperverletzungen bei Studentendemonstration - Schwieriger Polizeieinsatz in der Landeshauptstadt - Beamte nehmen fünf gewalttätige Störer fest

    Mehr als 1300 Menschen versammelten sich am Samstagmittag unter dem Motto "Gegen den Sozialabbau" zunächst friedlich zu einer Demonstration in Düsseldorf. Während des Aufzugs durch innerstädtische Straßen kam es vereinzelt zu Straftatbeständen. Nach der Abschlusskundgebung auf dem Burgplatz wurden erkannte Straftäter festgenommen. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen und Angriffen gegen Polizisten.Die Beamten setzten "Pfefferspray" ein. Fünf Tatverdächtige wurden festgenommen und dem Gewahrsam zugeführt. Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

    "Bedauerlicherweise haben einige wenige Gewalttäter durch ihr Verhalten den Verlauf einer ansonsten friedlichen Demonstration negativ beeinflusst", betonte Einsatzleiter Polizeioberrat Wolfgang Töpfer nach Ende des schwierigen Einsatzes am Samstag Abend.

    Gegen 12 Uhr versammelten sich etwa 1300 Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz zu einem Zug durch innerstädtische Straßen. Gegen 13 Uhr setzte sich die Demonstration in Bewegung. Entlang des Zugwegs kam es aus einer Gruppe von etwa 40 Personen heraus zu Sachbeschädigungen und Farbschmierereien an Geschäften und Zügen der Rheinbahn.

Um 14.30 Uhr zündeten die gleichen Personen vor dem Industrieclub an der Elberfelder Straße einen Rauchgaskörper. Hierdurch wurde eine unklare  Feuermeldung ausgelöst. Die Feuerwehr rückte mit einem kompletten Zug an. Nach dem Ende der Abschlusskundgebung gegen 15.30 Uhr auf dem Burgplatz konnten erkannte Straftäter mit starken Polizeikräften festgenommen werden. Sie selbst und weitere Demonstranten leisteten hierbei erheblichen Widerstand. Die Polizei konnte fünf Personen im Alter von 15 - 27 Jahren festnehmen und in das Gewahrsam bringen. Die Ermittlungen dauern an. Insgesamt waren fast 400 Beamte im Einsatz

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