Polizei Düsseldorf

POL-D: Zwei lokale Meldungen

    Düsseldorf (ots) - Fußball-"Fans" randalierten in der Altstadt - 19 Personen in Gewahrsam genommen

    Zu Auseinandersetzungen zwischen Fußballanhängern aus München und Nürnberg und Gaststättenpersonal kam es gestern Abend auf der Bolkerstraße. Die Polizei konnte 19 Randalierer in Gewahrsam nehmen. Nach Personalienüberprüfung wurden sie entlassen.

    Gegen 22.10 Uhr hatte eine Gruppe von etwa 30 bis 40 Anhängern der 60er aus München und des Clubs aus Nürnberg nach bisherigen Erkenntnissen grundlos mit Gläsern auf die Türsteher einer Gaststätte auf der Bolkerstraße geworfen. Anschließend zogen sie weiter und traktierten unter anderem mit Betonplatten, Tischen, Stühlen und Reklametafeln das Personal und die Scheibe eines anderen Lokals auf der Bolkerstraße. Glücklicherweise wurde dadurch niemand ernsthaft verletzt. Kurz darauf flüchteten die Personen. Nach Zeugenhinweisen konnte die Polizei in umliegenden Gaststätten 19 Tatverdächtige in Gewahrsam nehmen. Einige von ihnen leisteten Widerstand. Nachdem die Personalien festgestellt wurden, konnten 18 Personen entlassen werden. Die Münchner und Nürnberger wurden um 23.30 Uhr mit ihren Reisegruppen aus dem Stadtgebiet geleitet. Ein 35-Jähriger aus München war aggressiv und so stark alkoholisiert, dass er erst nach seiner Ausnüchterung entlassen werden konnte und nun alleine gen Süden Reisen muss. Die 16 bis 40-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands.

Verkaufsoffener Samstag vor dem dritten Advent - Viel Verkehr in der Innenstadt

    Am vorletzten verkaufsoffenen Samstag gab es den in der Innenstadt erwartet starken Verkehr. Die Parkhäuser waren gegen 11.30 Uhr bereits belegt. Dennoch gab kaum längere Wartezeiten. Ab 16 Uhr war in der Innenstadt ein deutlicher Rückgang des Fahrzeugverkehrs zu verzeichnen. Von der Polizei mussten 52 Schleppungen (Vorjahr 27) veranlasst werden, da Verkehrsteilnehmer ihre Fahrzeuge behindernd abgestellt hatten.

    Insbesondere aus den Benelux-Staaten reiste wieder viel Besucher mit Bussen an. So zählte die Polizei im Stadtbereich 121 und an der Messe 105 geparkte Busse.

    Zu einem tragischen Zwischenfall kam es in den Schadow-Arkaden. Ein 48-jähriger Niederländer, der mit seiner Ehefrau und seinem Bruder zum Einkaufsbummel nach Düsseldorf angereist war, brach plötzlich zusammen. Er wurde von den Rettungskräften der Feuerwehr zunächst reanimiert, verstarb aber kurze Zeit später im Krankenhaus. Anwesende niederländische Polizeibeamte, die an den verkaufsoffenen Samstagen vor Weihnachten in der Innenstadt gemeinsam mit ihren deutschen Kollegen Dienst versehen, betreuten die schockierte Ehefrau des Verstorbenen.


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