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Polizei Düsseldorf

POL-D: Nach Innenausschusssitzung im Landtag - Konsequenzen aus Fußballeinsatz - Polizeipräsident Herbert Schenkelberg trifft Personalentscheidungen

Düsseldorf (ots)

Nach Innenausschusssitzung im Landtag - Konsequenzen aus Fußballeinsatz - Polizeipräsident Herbert Schenkelberg trifft Personalentscheidungen

Nach dem schwierigen Polizeieinsatz im Anschluss an das Aufstiegsspiel der Düsseldorfer Fortuna hatte Polizeipräsident Herbert Schenkelberg eine Arbeitsgruppe eingesetzt und beauftragt, die Geschehnisse zu rekonstruieren und auch das polizeiliche Einsatzkonzept kritisch zu beleuchten.

"Der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe liegt mir vor. Daraus ziehe ich den Schluss, dass wir uns für die kommenden Herausforderungen rund um die Fußballbegegnungen der beiden Mannschaften von Fortuna Düsseldorf neu aufstellen müssen. Dazu sind Veränderungen unumgänglich. Unser Blick ist nach vorn gerichtet. Die Konsequenzen, die wir aus dem Geschehen vom Mai ziehen, sind ein wichtiger Schritt zum Neuanfang. Ich werde Polizeidirektor Hans-Joachim Kensbock-Rieso die Leitung der Polizeiinspektion Nord und damit auch die Verantwortung bei Fußballeinsätzen übertragen", sagte Schenkelberg. Herr Kensbock-Rieso war bereits Inspektionsleiter in der Stadtmitte und verfügt über große Erfahrungen mit Fußball-/Drehscheibeneinsätzen.

"Polizeidirektor Norbert Topka wird in beidseitigem Einvernehmen zum 1. Juli 2009 die Leitung der polizeilichen Sonderdienste übernehmen. Ich danke ihm für die zehnjährige Arbeit in der Polizeiinspektion Nord", betonte Schenkelberg.

"Strategisch und konzeptionell stellen wir uns für die kommende Spielzeit neu auf", ergänzte der Behördenleiter. So wird beispielsweise die Anzahl der szenekundigen Beamten von drei auf fünf erhöht werden. Sie werden zukünftig speziell bei Problemspielen noch intensiver als bisher im Spannungsfeld rivalisierender Fans eingesetzt, um so einer möglichen Eskalation frühzeitig entgegen zu wirken. Zusätzlich wird der Kontakt zu den Altstadtwirten ausgeweitet. "Der gegenseitige Informationsaustausch ist mir besonders wichtig", so der Polizeipräsident.

"Zur Vermeidung von Schnittstellenproblemen habe ich folgendes verfügt: Bei Problemspielen wird die Einsatzleitung des Fußballeinsatzes und einer eventuell kritischen Nachspielphase, beispielsweise in der Düsseldorfer Altstadt, in einer Hand belassen. Auch ein von vornherein höherer Kräfteansatz könnte ein geeignetes Mittel sein, um Randale erst gar nicht aufkeimen zu lassen", fügte Schenkelberg hinzu.

Eine besondere Bedeutung im Gesamtkonzept "Sicherheit und Sport" wird der Arbeit des Aktionsbündnisses aus Stadt, Polizei, Staatsanwaltschaft, Amtsgericht Düsseldorf, sowie der Rheinbahn AG und des Fußballvereins Fortuna Düsseldorf zukommen. "Ich bin davon überzeugt, dass die enge Verzahnung und intensivere Abstimmung der einzelnen Zuständigkeiten ein Erfolgsindikator in der Einsatzbewältigung bei den Spielen der neuen Saison darstellen wird", schloss Herbert Schenkelberg heute Nachmittag. Der Ausschuss "Sicherheit und Sport" wird am 25. Juni seine Arbeit aufnehmen.

Pressekontakt:

Polizeipräsidium Düsseldorf
Pressestelle
Jürgensplatz 5-7
40219 Düsseldorf

+49 211 870-2007

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