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26.09.2017 – 13:05

Polizeipräsidium Trier

POL-PPTR: Knapp 6.500 Autos waren zu schnell

POL-PPTR: Knapp 6.500 Autos waren zu schnell
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Wittlich (ots)

An vier Tagen fuhren an einer Baustelle auf der A 1 knapp 6.500 Autos zu schnell. 980 Autofahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.

Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Verkehrsunfallursachen und führt oft zu sehr schweren Unfallfolgen. Insbesondere an Autobahnbaustellen kann zu schnelle Geschwindigkeit schlimme Folgen haben, wie ein schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen, 26. September, auf der A 1 zwischen dem Autobahndreieck Moseltal und der Abfahrt Mehring zeigte. Dass viele Autofahrer diese Gefahr offenbar nicht erkennen und sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten zeigt eine Auswertung der Messergebnisse, die von einer semimobilen Geschwindigkeitsmessanlage (Trailer) des Polizeipräsidiums Trier erstellt wurde. Das Gerät stand an der Zufahrt zur Autobahnbaustelle der A 1 bei Wittlich am Parkplatz Lüxem in Fahrtrichtung Trier. Dort ist die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt. Vom 21. September bis 24. September registrierte die Anlage 6.425 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Daraus ergaben sich 4.421 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 2.004 Verwarnungen. 980 Kraftfahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen, weil sie an dieser Stelle schneller als 121 km/h gefahren sind. Den traurigen Rekord legte ein Autofahrer am frühen Freitagabend hin. Er raste mit 207 km/h durch die Messstelle. Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 600 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister des Kraftfahrtbundesamtes und drei Monate Fahrverbot.

Außerhalb geschlossener Ortschaften werden Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 20 km/h mit einem Verwarnungsgeld bis zu 30 Euro geahndet. Darüber gibt es Punkte im Verkehrszentralregister und ab 41 km/h zu schnell droht ein Fahrverbot,

Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Bereich des Polizeipräsidiums Trier 2.350 Verkehrsunfälle mit der Hauptunfallursache "Geschwindigkeit". Bei 671 dieser Verkehsunfälle starben 15 Menschen, 845 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Rückfragen bitte an:

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Telefon: 0651-9779-0
E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de
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