Polizeipräsidium Trier

POL-PPTR: A 64 nach LKW-Auffahrunfall voll gesperrt. Pestizide in noch nicht bekannter Menge ausgelaufen

POL-PPTR: A 64 nach LKW-Auffahrunfall voll gesperrt. Pestizide in noch nicht bekannter Menge ausgelaufen
Der verunglückte Gefahrguttransporter

Trierweiler (ots) - Am Dienstagabend, 4. Juli, befuhren zwei LKW hintereinander die A 64 von Luxemburg kommend in Richtung Trier. Gegen 20.20 Uhr blockierten nach einer ersten Einlassung des voranfahrenden Fahrers die Bremsen in dessen LKW vermutlich wegen eines technischen Defektes. Aufgrund der daraufhin erfolgten unvermittelten Vollbremsung des Aufliegers konnte der nachfolgende Fahrer eines Sattelzuges nicht rechtzeitig bremsen oder ausweichen und fuhr auf den Vorausfahrenden auf. Aufgrund des Unfallgeschehens wurden beide Fahrer verletzt, sodass sie in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden Teile der Ladung des zweiten LKW, mit Pestiziden gefüllte Kanister, derart stark beschädigt, dass sie leckschlugen und eine bislang noch nicht bekannte Menge des zwischenzeitlich bekannten Gefahrgutes auslief. Daraufhin wurde die A 64 vor dem Grenzübergang nach Deutschland in Richtung Trier von der Luxemburger Polizei gesperrt. Die Gegenfahrbahn wurde an der Anschlussstelle Trier in Richtung Luxemburg gesperrt. Der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Trier-Saarburg rückte aus und übernahm die Sicherung der Unfallstelle und kümmert sich zurzeit um das Auffangen des austretenden Pestizids. Die A 64 ist weiterhin in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, der Verkehr wird an den beschriebenen Anschlussstellen abgeleitet. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren und sich von der Unfallstelle fern zu halten, da der Gefahrstoff leicht entflammbar ist. Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung sind nicht zu befürchten. Für Menschen ist das Pestizid nur bei ungeschütztem unmittelbarem Kontakt gefährlich. Die tatsächliche Unfallursache muss nach der Bergung der beteiligten Fahrzeuge ermittelt werden.

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