Feuerwehr Bochum

FW-BO: Zweites Gewitter in Bochum mit tragischen Folgen: Blitz trifft zwei junge Frauen und Starkregen setzt Keller unter Wasser

Bochum (ots) - Nachdem ein ersten Gewitter am Sonntagnachmittag fast ohne Folgen geblieben ist, hatte ein zweites starkes Gewitter am frühen Abend tragische Folgen. Auf einem Fußweg parallel zur Jahnstraße in Wattenscheid wurden zwei junge Frauen von einem Blitz getroffen, eine musste wiederbelebt werden und auch die zweite erlitt schwere Verletzungen. Außerdem liefen durch den Hagel und Starkregen mehrere Keller im Bochumer Süden voll Wasser.

Gleich der erste Notruf um 18.39 Uhr noch während des Gewitters meldete einen dramatischen Zwischenfall in Wattenscheid. Auf einem Fuß- und Radweg parallel zur Jahnstraße waren zwei junge Frauen Anfang Zwanzig von einem Blitz getroffen worden. Eine der beiden wurde lebensgefährlich verletzt und musste vor Ort durch den Rettungsdienst wiederbelebt werden. Auch die zweite erlitt schwere Verletzungen. Beide wurden nach einer erster Behandlung vor Ort durch zwei Notärzte in Krankenhäuser transportiert. Im Einsatz waren zwei Notarztfahrzeuge und zwei Rettungswagen mit insgesamt acht Einsatzkräften.

Im folgenden erreichten die Leitstelle weitere Notrufe, die vollgelaufene Keller aufgrund des Hagels und Starkregens meldeten. Die Einsatzstellen lagen fast alle in den südlichen Stadtteilen Höntrop, Linden, Dahlhausen und Weitmar. Am Ende musste die Feuerwehr in sieben Fällen Keller leer pumpen, z.B. an der Zollstraße, der Hasenwinkler Straße und am Zilleweg. Weitere Einsatzgründe aufgrund des Gewitters waren mehrere überflutete- und eine unterspülte Straße sowie lose Äste und lose Dachziegel, die auf eine Straße zu fallen drohten. Alle Gefahrenstellen konnten durch die Einsatzkräfte beseitigt werden.

Gegen 20.00 Uhr beruhigte sich die Lage deutlich. Insgesamt war die Feuerwehr mit 85 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Einheiten aus Wattenscheid-Mitt, Günnigfeld, Heide, Eppendorf, Höntrop, Linden, Dahlhausen und Querenburg im Einsatz.

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Verfasser: Simon Heußen
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