Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH

RKiSH: Vierter Ausbildungslehrgang zum Notfallsanitäter an der RKiSH-Akademie - 16 junge Menschen beginnen Ausbildung

16 junge Menschen haben Anfang Oktober die Ausbildung zum Notfallsanitäter bei der RKiSH begonnen.
16 junge Menschen haben Anfang Oktober die Ausbildung zum Notfallsanitäter bei der RKiSH begonnen.

Heide (ots) - Anfang Oktober starteten sechs Frauen und zehn Männer die Berufsausbildung zum Notfallsanitäter an der Akademie der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH in Heide. Schon im August begann ein Lehrgang beim größten kommunalen Rettungsdienst in Deutschland. Damit sind über alle Jahrgänge insgesamt 97 Auszubildende im Unternehmen beschäftigt, denn für das eigenverantwortliche Arbeiten auf dem Rettungswagen ist eine fundierte dreijährige Ausbildung erforderlich.

Die RKiSH nimmt den Auftrag zur Aus- und Weiterbildung sehr ernst und hat dafür vor mehr als sechs Jahren eine eigene Ausbildungsstätte geschaffen. In der Akademie in Heide laufen nicht nur die internen Fortbildungen für die im Unternehmen beschäftigten und vollausgebildeten Rettungsassistenten und Notfallsanitäter, sondern auch die seit 2014 im neuen Notfallsanitätergesetz festgeschriebene Grundausbildung zum Berufsbild. Damit gehört die RKiSH zu den ersten Rettungsdienstunternehmen in Deutschland, die die neue Ausbildung in der kompletten Form anbieten. Seit Einführung des neuen Gesetzes wurden mittlerweile 64 neue Auszubildende in vier Kursen eingestellt, die eine Berufsausbildung zum Notfallsanitäter bei der RKiSH begonnen haben. Jährlich kommen 32 neue dazu.

"Sie haben mit der Ausbildung zum Notfallsanitäter bei der RKiSH eine gute Entscheidung getroffen. Die nächsten drei Jahre werden für Sie anspruchsvoll aber auch sehr gut." begrüßte Jan Osnabrügge, stellvertretender Geschäftsführer der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein, die 16 jungen Menschen in den Räumen der RKiSH-Akademie in Heide. "Wir sehen uns dann spätestens in drei Jahren wieder, wenn ich Ihnen die Urkunden zum bestandenen Examen überreichen darf. Darauf freue ich mich schon heute!" wünschte Osnabrügge ihnen viel Erfolg für die kommenden drei Lehrjahre.

Über 400 Bewerbungen sind in diesem Jahr bei der RKiSH eingegangen. Die Zahl ist sehr zufriedenstellend. An einer Berufsausbildung zum Notfallsanitäter Interessierte können ihre Bewerbungsunterlagen noch bis Ende November 2015 für den Ausbildungsbeginn im kommenden Jahr bei der RKiSH einreichen.

Die kommenden drei Jahre sind für die neuen Mitarbeiter mit umfangreichen theoretischen und praktischen Ausbildungszeiten gefüllt. So werden die Auszubildenden insgesamt 1.920 Stunden an der RKiSH-Akademie die Schulbank drücken, um alle wichtigen Grundlagen der Notfall- und Rettungsmedizin zu lernen. Hierfür stehen an der Akademie fünfzehn Dozenten bereit. Weitere 2.680 Stunden praktische Ausbildung in den Rettungswachen und Kliniken bereiten die neuen Rettungsspezialisten intensiv auf den Einsatz als Notfallsanitäter vor.

Die Ausbildung auf qualitativ höchstem Niveau durchzuführen ist ein Ziel des umfangreichen Lehrkonzeptes der RKiSH-Akademie. Die sichere Patientenversorgung steht an erster Stelle und so trainieren die Auszubildenden als erstes an Simulatoren. Es stehen Hightech-Simulatoren im Erwachsenen-, Kindes- und Babyalter für realitätsnahes Training bereit. Sie reagieren auf Medikamentengaben, Atmung und Puls können kontrolliert werden, sie schwitzen und weinen. Außerdem werden in einer 142 Quadratmeter großen Halle in der RKiSH-Akademie komplexe Unfallszenarien geübt.

Das neue Gesetz bringt auch Veränderungen und Anforderungen mit sich, da die Ausbildung zum Beispiel im Bereich Sozialkompetenz erweitert wurde. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier im Umgang mit Kranken, Verletzten oder Sterbenden. Kommunikation im Team ist auch einer der neuen Bestandteile in der Notfallsanitäterausbildung. Die angehenden Rettungsspezialisten lernen einen sehr anspruchsvollen Beruf. Sie sollen den Gesundheitszustand von Erkrankten und Verletzten beurteilen und sie bestmöglich medizinisch versorgen - gegebenenfalls wird dazu ein Notarzt nachgefordert.

"Die seit 2009 durchgeführte dreijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten haben wir im vergangenen Jahr in die neuen Anforderungen zum Notfallsanitäter überführt. Sie lernen von uns und mit uns zusammen für einen spannenden Beruf!", so der Leiter der RKiSH-Akademie Sascha Langewand in seiner Begrüßung der neuen Mitarbeiter.

Begleitet werden die Lernenden von den praktischen Ausbildern auf der Rettungswache. Die sogenannten Praxisanleiter müssen eine 200-stündige Zusatzqualifikation erwerben, um den praktischen Teil der Ausbildung übernehmen zu dürfen. Sie stehen den Auszubildenden auf einer unserer 31 Rettungswachen bei dem 1.960 Stunden umfassenden Praxisblock der Ausbildung zur Seite und sorgen für die Verknüpfung von theoretischen Lerninhalten und praktischer Anwendung. 720 Stunden werden in den Kliniken absolviert.

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