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05.04.2018 – 03:33

Polizeipräsidium Rostock

POL-HRO: Tätliche Angriffe auf junge Männer in Rostock

Rostock (ots)

Zunächst kam es am Mittwoch gegen 20:40 Uhr in der Rostocker Kröpeliner Tor-Vorstadt zu einem tätlichen Angriff auf einen 20-jährigen Geschädigten aus einer Personengruppe heraus. Der geschädigte Mann erlitt hierdurch eine Kopfplatzwunde sowie mehrere Prellungen und Hämatome.

Nach ersten Erkenntnissen befand sich der geschädigte Syrer in der Doberaner Straße vor einem Imbiss, als eine Gruppe von mehreren jungen Männern auf ihn zukam. Ein bisher unbekannter Täter sprach den Geschädigten an. Unvermittelt schlug ein weiterer Täter auf das Opfer mit einem Schlagstock ein. Ein dritter tatverdächtiger Mann schlug dem geschädigten Mann eine Holzkiste auf den Kopf. Anschließend traten mehrere Täter aus dieser Personengruppe auf den Geschädigten ein. Dann flüchtete die Personengruppe noch vor Eintreffen der sofort eingesetzten Polizisten in unbekannte Richtung.

Etwa eineinhalb Stunden später kam es im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel zu einem tätlichen Angriff auf drei junge Männer syrischer Herkunft. Hierbei verletzte sich ein 20-jähriger Mann leicht am rechten Oberarm, die beiden anderen Geschädigten blieben unverletzt.

Die drei jungen Männer im Alter von 20 bis 27 Jahren stiegen an der Haltestelle der RSAG in der Martin-Niemöller-Straße aus der Straßenbahn aus. Hier trafen sie auf vier wartende Männer, die augenscheinlich gleicher Herkunft sind. Es kam zunächst zu einem verbalen Streit, deren Grund bisher unbekannt ist. In der weiteren Folge eskalierte das Wortgefecht. Als dann weitere junge Männer hinzukamen, warfen sie Flaschen und Steine in Richtung der geschädigten Männer. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat umgehend in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Im ersten Fall konnten zwei Tatverdächtige syrischer Herkunft bereits bekannt gemacht werden. Sie müssen sich nun wegen schwerem Landfriedensbruch verantworten. Im zweiten Fall konnten die Täter zunächst unerkannt flüchten. Ein möglicher Zusammenhang beider Tathandlungen steht im Focus der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Torsten Sprotte
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