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POL-BM: Erftkreispolizei erhält GLADIS

    Erftkreis (ots) - Erftkreispolizei erhält GLADIS

    Die im September 2001 gestartete Sonderform der Polizei zur Bekämpfung und Verhinderung von Tageswohnungseinbrüchen ist Freitagabend durch den Chef der Kreispolizeibehörde, Werner Stump, um eine wesentliche Variante erweitert worden:

Die Erftkreispolizei wird unverzüglich mit GLADIS ausgerüstet.

    GLADIS steht für Geografisches Lage-, Auswertungs-, Darstellungs- und Informationssystem im Einsatzsystem der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen und wird zur Zeit beim Polizeipräsidenten Köln erprobt. Eine Ausstattung aller anderen Kreispolizeibehörden des Landes, so auch der Erftkreispolizei, war ursprünglich ab dem 4. Quartal 2002 vorgesehen.

    In der gemeinsamen Besprechung beim Polizeipräsidenten in Köln, Herrn Steffenhagen, an der Freitagabend neben Vertretern des Innenministeriums auch die Politiker Moron, Krings und Lennartz teilnahmen, erklärte sich Werner Stump spontan zur Übernahme der Einrichtungskosten von ca. 25.000,00 Euro bereit und erreichte damit den unverzüglichen Anschluß der Erftkreispolizei an das Modellprojekt GLADIS beim Polizeipräsidenten in Köln.     Für das Einsatzsystem GLADIS müssen die computergesteuerten Rechner der Erftkreispolizei mit vom Landesvermessungsamt erstellten digitalisierten Straßenkarten hinterlegt und mit einer speziellen Software ausgerüstet werden. Dazu erklärte sich der Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr und Strafverfolgung der Erftkreispolizei, Leitender Polizeidirektor Walter Wecker, mit der vorübergehenden Abordnung von Mitarbeitern der Einsatzleitstelle Ville zum Polizeipräsidenten Köln einverstanden. Gemeinsam mit Technikern der polizeitechnischen Dienste beim Innenministerium, werden sie von dort aus in Zusammenarbeit mit dem Katasteramt und der KDVZ (Kommunalen Datenverarbeitungszentrale) des Erftkreises die erftkreisspezifischen Vorgaben in das Einsatzsystem GLADIS erarbeiten.     Erst nach Abschluß dieser filigranen Feinarbeiten, die für den Bereich des Polizeipräsidiums Köln seit Jahresbeginn laufen, wird es auch im Erftkreis möglich sein, aus jetzt schon digitalisiert erfassten Einsätzen und den damit einhergehenden Einsatzstichworten, deren Bedeutung z.B. des Einsatzstichwortes „Wohnungseinbruch“ zu erkennen und gleichzeitig auf die Karte des jeweils betroffenen Ortsbereichs innerhalb des Erftkreises zu übertragen.     Stump: Die Erftkreispolizei kann nach Abschluß dieser Arbeiten im Echtbetrieb von GLADIS rund um die Uhr unverzüglich Schwerpunktbildungen aller nur möglichen Straftaten und, was mir sehr wichtig erscheint, auch Schwerpunkte im Verkehrsunfallgeschehen direkt erkennen und auf sie reagieren.     Neben der Leitstelle Ville wird allen Mitarbeitern der Erftkreispolizei im Echtbetrieb der Zugriff auf GLADIS möglich sein.     Für seine Mitarbeiter freut sich Wecker auf eine besondere Komponente mit der GLADIS im Erftkreis untermauert werden soll: Das Phänomen von Täterbewegungen oder wandernden Unfallstellen, mit denen wir im Zeitalter der Mobilität immer stärker konfrontiert werden, wird sich mit GLADIS auf den Bildschirmen der Polizeidienststellen im kartografischen Hintergrund deutlich als rot untermalter Ballungsraum widerspiegeln und uns signalisieren, wo unsere Einsatzmaßnahmen vordergründig ansetzen müssen.     Werner Stump: Mit GLADIS wird die Erftkreispolizei einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gehen und ihr Vorbeugekonzept, an dem sie zur Zeit alle Erftkreisbürgerinnen und -bürger im Bereich der Wohnungseinbrüche beteiligt, konsequent weiter verfolgen.

ots-Originaltext: Polizeipressestelle Bergheim

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