Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Festnahme nach "Wasserwerkertrick" - Brühl

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Rhein-Erft-Kreis (ots) - Der zeitnahe Hinweis eines Opfers über Notruf 110 führte zur Festnahme.

Einer der beiden Festgenommenen galt als Intensivtäter, der Andere war bereits zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr verurteilt. Das Urteil war jedoch noch nicht rechtskräftig.

Am Donnerstag letzter Woche (26. Juni) um 10:30 Uhr und um 11:00 Uhr bestahlen die beiden Männer (34,30) aus Mönchengladbach zwei Frauen im Alter von 76 und 88 Jahren. Sie suchten sie jeweils in ihren Häusern in Brühl auf und gaukelten den Frauen vor, vom Wasserwerk beziehungsweise vom "zuständigem Landesamt" zu sein und im Hause die Leitungen kontrollieren zu müssen.

Die Frauen hatten nach eigenen Angaben die "Wasserwerker" immer im Auge, wenn sie in ihren Häusern umher liefen. Sie vermissten dennoch anschließend Schmuck und Bargeld. Als die 76-Jährige dies feststellte, rief sie sofort über Notruf 110 die Polizei und machte dabei Angaben zum Täterfahrzeug.

Der rote Kleinwagen der Mönchengladbacher wurde im Rahmen der Fahndung auf der Römerstraße, Ecke Kurfürstenstraße, angehalten. Einer der später Festgenommenen trug noch die "Arbeitskleidung", die er im Haus der 76-Jährigen an hatte. Teile der Tatbeute wurden sichergestellt und konnten später identifiziert und ausgehändigt werden.

Der 34-Jährige Täter wurde wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr vom Richter nach Antrag der Staatsanwaltschaft in Haft genommen. Der zweite Mann kam zunächst wegen fehlender Haftgründe auf freien Fuß. Das Ermittlungsverfahren gegen ihn dauert ebenfalls noch an.

Die falschen "Wasserwerker" könnten noch für weitere Straftaten mit dieser Begehensweise infrage kommen. Zwölf Ringe, zwei Ketten, drei Armbänder, Goldzähne und ein Münzanhänger wurden bei ihnen sichergestellt und konnten noch nicht zugeordnet werden. Die Polizei bittet deshalb alle Geschädigten, die noch keine Anzeige erstatteten, sich mit dem Kriminalkommissariat 12 in Hürth in Verbindung zu setzen (Telefon: 02233 52-0) oder die Tat bei der nächsten Polizeidienststelle anzuzeigen. Die Täter nutzten einen roten Ford KA mit der Städte-Kennung "MG". (ha)

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